9 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €15,90 bis €16,90
- Aphros TEN DOC 2023 €15,90
- Aphros Orange 2023 €15,90
- Aphros Vinhao 2020 €16,90
Die Mitte
4 Weine · €22,90 bis €25,90
- Aphros Daphne DOC 2021 €22,90
- Phaunus Pet Nat Brut 2022 €25,90
- Phaunus Pet Nat Rose 2022 €25,90
Mehr über Aphros Wine
Was er daraus gemacht hat
Die Rebflächen wurden umstrukturiert, Kastanienhaine gepflanzt, Begrünung und Tiere eingeführt, biodynamische Präparate eingesetzt. Der alte Keller im Souterrain des Hauses wurde reaktiviert, um selbst abfüllen zu können.
Danach wuchs der Betrieb in Etappen: 2007 kam die angrenzende Quinta do Espadanal dazu, 2009 die Quinta da Casa Nova und die langfristig gepachtete Quinta de Valflores. Heute sind es rund zwanzig Hektar Reben, verteilt auf fünf Einheiten.
Zwei Keller, die einander widersprechen
Das ist die auffälligste Entscheidung dieses Betriebs. 2015 entstand ein neuer Keller, entworfen vom Architekturbüro Carvalho Araújo: Temperatursteuerung, Stickstoffgenerator, Schlauchpumpe, Rüttel- und Sortiertisch.
Der alte Keller in Padreiro blieb daneben bestehen — und arbeitet seither ohne Stromanschluss und ohne Maschinen. Kisten, Eimer, ein Abbeertisch, eine Handpumpe, Holzschlägel. Darin stehen sechs Talhas aus dem Alentejo, Tonamphoren zu je dreizehnhundert Litern, neunzig bis hundertzwanzig Jahre alt.
Granit, nicht Schiefer
Das Lima-Tal liegt zwischen Atlantik und der Serra do Gerês, die Böden sind granitisch. Die Hauptsorte ist Loureiro; daneben stehen Arinto, die roten Sorten Vinhão und Alvarelhão sowie kleine Flächen Sauvignon Blanc und Pinot Noir.
Nicht an Bäumen
Im Vinho Verde wuchsen die Reben traditionell hoch, an Bäumen und Pergolen — die sogenannte Ramada. Aphros bricht damit: Alvarelhão wird in niedriger Erziehung gezogen, und die Flächen wurden bei der Umstrukturierung ausdrücklich für maschinelle Bearbeitung angelegt.
Pinot Noir aus Oregon
In Valflores steht ein halber Hektar Pinot Noir — gezogen aus Schnittholz von David Lett, dem Gründer der Eyrie Vineyards in Oregon. Die Quinta selbst ist von einer US-Familie langfristig gepachtet. Im Vinho Verde ist beides untypisch.
Wie gearbeitet wird
Kompostpräparate, Hornmist und Hornkiesel, Aussaat nach Planetenrhythmen, Begleitpflanzen zwischen den Reben. Gegen den hohen Feuchtigkeitsdruck der Region setzt der Betrieb eigens entwickelte Pflanzenauszüge ein — Dekokte, Mazerate, ätherische Öle — und hält den Kupfereinsatz dadurch niedrig.
Im Keller wird in Granitlagares mit den Füßen gestampft, ausschließlich spontan vergoren, möglichst nicht filtriert; bei der Füllung bleibt der freie Schwefel unter fünfundzwanzig Milligramm je Liter.
Der Betrieb ist Mitglied im Verband Biodyvin, im dortigen Register unter der Nummer 131 seit 2016 geführt. Eine Demeter-Zertifizierung wird gelegentlich behauptet, ist aber in keinem Register auffindbar — deshalb steht sie hier nicht.
Woher der Name kommt
Ursprünglich hieß die Marke Afros. Im US-Markt wurde das als Anspielung auf die Frisur missverstanden, also wurde umbenannt: Aphros verweist auf den Meeresschaum, aus dem Aphrodite geboren wurde. Das Etikett mit den ineinandergreifenden Kreisen stammt von Vasco Crofts Cousin, dem Bildhauer José Pedro Croft.
Ältere Flaschen tragen noch die alte Schreibweise — es ist derselbe Betrieb. Und mit dem Portweinhaus Croft hat die Familie nach allem, was belegt ist, nichts zu tun.
Mehr als ein Weingut
Zum Betrieb gehören Kastanienhaine, ein Waldgarten und Tierhaltung. Seit 2023 gibt es neben dem neuen Keller ein Besucherzentrum — für Führungen, aber auch für bildende Kunst, Musik, Tanz und Vorträge.
Angaben zu Geschichte, Quintas, Böden, Sorten und Arbeitsweise nach der Website des Betriebs (aphros-wine.com), ergänzt um das Mitgliederregister von Biodyvin und den Eintrag der Comissão de Viticultura da Região dos Vinhos Verdes. Zum Jahr der Übernahme nennt die eigene Website zwei verschiedene Angaben; zur Rebfläche und zur Jahresproduktion weichen die Quellen deutlich voneinander ab, weshalb hier keine Gesamtmenge steht.









