Artuke

Rioja · Spanien · 13 Weine

1991 beendete Roberto de Miguel den jahrzehntelangen Verkauf seines Weins als Fasswein und füllte zum ersten Mal unter eigenem Namen ab. Sein Sohn beschreibt den Grund ohne Umschweife: Die Eltern hatten es satt, viel zu arbeiten und wenig zu verdienen.

Verkauft wurde der Wein danach selbst — im Baskenland, per Lieferwagen, von Tür zu Tür. Der Name Artuke kam später und setzt sich aus den Vornamen der Söhne zusammen: Arturo und Kike.

Mehr über das Weingut

13 Produkte

Artuke La Condenada 2024 BIO
Artuke El Escolladero 2024 BIO
Artuke Trascuevas 2024 BIO
Weinflasche Artuke Paso las Mañas BIO, Rotwein aus der Rioja
Platzhalter: Weinflasche, Foto folgt
Preis: €14,90
Artuke red wine 2025
Weinflasche Artuke El Escolladero BIO, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Artuke Pies Negros, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Artuke Finca de los Locos BIO, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Artuke El Escolladero BIO, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Artuke Pies Negros, Rotwein aus der Rioja
Ausverkauft
Weinflasche Artuke Trascuevas BIO, Weißwein aus der Rioja
Ausverkauft
Weinflasche Artuke La Condenada BIO, Rotwein aus der Rioja
Ausverkauft
Weinflasche Artuke Paso las Mañas, Rotwein aus der Rioja
Ausverkauft

Das Sortiment

Der Einstieg

5 Weine · €14,90 bis €36,95

Die Mitte

4 Weine · €39,90 bis €86,90

Die Spitze

4 Weine · €89,90 bis €122,90

Mehr über Artuke

Drei Hektar, die für Wahnsinn gehalten wurden

Um 1950 kaufte der Großvater in Baños de Ebro drei Hektar Land, das als wenig ertragreich galt, und pflanzte Reben darauf. Die Nachbarn hielten das für eine Verrücktheit — „una locura“. Die Parzelle heißt bis heute Finca de los Locos, das Grundstück der Verrückten.

Eine Parzelle von 1920

La Condenada wurde 1920 gepflanzt und irgendwann aufgegeben. 2012 erwarb die Familie sie und stellte sie wieder her; 2013 kam der erste Jahrgang. Die Rebstöcke des Guts reichen heute von neun bis über hundert Jahre.

Drei Jahre Bodenkunde

Zwischen 2009 und 2011 nahmen die Brüder ihre gesamte Rebfläche systematisch auf, untersuchten Böden und benoteten jede einzelne Parzelle. Daraus entstand die Qualitätshierarchie des Guts und die Entscheidung, getrennt zu vinifizieren — eine Einteilung, die sie selbst erarbeitet haben und nicht von einer Behörde übernahmen.

Kein Draht im Weinberg

Erzogen wird ausschließlich im Buschsystem, auch bei Neupflanzungen — keine Drahtrahmen. Gelesen wird von Hand mit Selektion, nachgepflanzt über Massenselektion und Feldveredelung. Seit 2018 vergärt das Gut mit betriebseigenen Hefen, teils in Beton, mit kurzer Maischestandzeit und Ausbau in großen, neutralen Holzfässern.

Bio auf der ganzen Fläche

Der gesamte Betrieb ist ökologisch zertifiziert. 2021 war der erste Jahrgang, in dem auch die Parzellenweine mit Zertifizierung ausgeliefert wurden. Im selben Jahr führte Tim Atkin Artuke in seinem Rioja-Report als „First Growth“.

Angaben überwiegend nach Interviews mit Arturo de Miguel und Fachquellen. Die eigene Website des Guts besteht aus einer einzigen Seite mit Anschrift und Kontakt und nennt keinerlei Betriebsangaben.