Kloster Pforta

Das Landesweingut Kloster Pforta liegt in Bad Kösen bei Naumburg im Weinbaugebiet Saale-Unstrut – Deutschlands nördlichstem Qualitätsweinanbaugebiet. Seine Wurzeln reichen zurück bis zur Gründung des Zisterzienserklosters Pforte im Jahr 1137, mit der der Weinbau an Saale und Unstrut seinen Anfang nahm.

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Nach der klösterlichen Tradition legten die Zisterziensermönche die ersten Weinberge der Region an. Aus diesem Erbe ging das heutige Landesweingut hervor, das sich im Eigentum des Landes Sachsen-Anhalt befindet und seit 2008 als GmbH mit Sitz in Bad Kösen geführt wird.

Mit rund 50 Hektar Rebfläche ist Kloster Pforta das größte Weingut der Region. Bewirtschaftet werden fünf Lagen an den Hängen von Saale und Unstrut, darunter der Pfortenser Köppelberg und die Saalhäuser. Auf den vom Muschelkalk geprägten Böden gedeihen vor allem Weißweinsorten.

Den Schwerpunkt bilden die Burgundersorten Weißer und Grauer Burgunder, ergänzt durch Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. Bei den Rotweinen stehen unter anderem Blauer Portugieser und Spätburgunder im Ertrag.

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