La Spinetta Giorgio Rivetti Barbera d'Asti "Ca di Pian" DOC 2023
Wenn Barbera irgendwo zu Hause ist, dann rund um Asti. Costigliole d’Asti und Montegrosse d’Asti liefern die Trauben für diesen Wein — zwei Gemeinden, in denen die Rebsorte nicht die zweite Geige hinter dem Nebbiolo spielt, sondern die Hauptrolle.
Der Boden ist kalkhaltig, und Kalk ist für Barbera beinahe eine Notwendigkeit: Er hält jene Säure aufrecht, die der Rebsorte ihre Spannung gibt. Vergoren wird im Edelstahl, nach mehr als vierundzwanzig Stunden auf der Maische, dann folgen zwölf Monate im Barrique. Man merkt das Fass, aber es steht nicht im Weg; es gibt der Frucht eher eine Fassung.
Dunkle Rubintöne im Glas. Die Nase führt über reife Pflaume zu roter Kirsche, dazwischen blitzt Gewürznelke auf. Am Gaumen wird es dunkler: Beerenfrucht, ein Anflug zarter Schokolade, feine Würze darüber. Der Nachhall bleibt lebendig, das Tannin ist weich, und über allem liegt die Frische, die einen guten Barbera ausmacht. Trocken, mit 14,5 % durchaus kräftig, bei 18 Grad im Glas.
Am Tisch ist er ein Fleischwein. Wild und Lamm, ein Stück Rind vom Grill, Schweinernes aus dem Schmortopf mit dunkler Sauce — und danach ein Käse, der Kante hat.
Aus biologischem Anbau.
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