La Légende d'Hélios IGP Pays d'Oc 2024
Pays d'Oc ist die große Bühne des Languedoc: eine Landweinregion, in der die Erzeuger Rebsorten frei kombinieren dürfen, statt einer Appellationsvorschrift zu folgen. La Légende d'Hélios nutzt das für einen klassischen Dreiklang — die Hälfte Merlot für den weichen Kern, dazu je ein Viertel Syrah für die dunkle Würze und Cabernet Sauvignon für das Gerüst.
Die Reben wurzeln bei Cébazan im Hérault auf Ton und Kalkstein, einer Kombination, die Wärme speichert und trotzdem Frische zulässt. Die Maische stand länger als einen Tag, bevor abgepresst wurde — Zeit genug für Farbe und Tannin, aber nicht so lange, dass der Wein hart geraten wäre. Danach sechs Monate Edelstahl: Schmecken soll der Jahrgang, nicht das Fass.
Tiefes Rubinrot im Glas. In der Nase Pflaume und Veilchen, dazu ein Hauch Vanille und jene feine Pfefferspitze, die vom Syrah kommt. Am Gaumen wirkt er rund und geschmeidig; die halbtrockene Anlage schmeichelt und nimmt dem Tannin die Kanten, während 13,5 % für Substanz sorgen, ohne den Wein schwer zu machen. Bei 16 bis 18 Grad servieren.
Am Tisch: rotes Fleisch vom Rost, Gratiniertes aus dem Ofen — ein Auflauf mit Käsekruste etwa — und zum Abschluss ein Käse mittlerer Reife.
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