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Diel Riesling Burgberg GG 2022
Der Burgberg in Burg Layen ist eine der prestigereichsten Lagen der Nahe — eine südseitige Steilhang-Lage mit den charakteristischen rot-grauen Schiefer-Quarzit-Böden, in der Schlossgut Diel den Riesling auf höchstem Niveau interpretiert. VDP Großes Gewächs. Caroline Diel hat in den letzten Jahren mit dieser Lage Maßstäbe für Nahe-Riesling gesetzt — eine kompromisslose, mineralisch geprägte Stilistik mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Mit drei Jahren auf der Flasche zeigt der 2022er nun seine erste Reife-Patina.
Reinsortiger Riesling aus dem Burgberg in Burg Layen. Die Reben stehen auf den charakteristischen rot-grauen Schiefer-Quarzit-Böden in steiler Süd-Hanglage, durchschnittlich 30 bis 50 Jahre alt. Vergoren wird spontan, ausgebaut auf der Vollhefe in großem, gebrauchten Holzfass (Stückfass) und teilweise in Stahl. Eine Vinifikation, die der Lage ihre charakteristische Mineralität und Tiefe lässt — kein wuchtiger Riesling, sondern eine puristische, transparente Stilistik mit klarer Nahe-Stimme.
Im Glas leuchtendes Goldgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase die volle Burgberg-Aromatik — reifer Apfel, gelber Pfirsich, Quitte, Limettenschale, Akazienblüte, ein Hauch Petrol, Honig, Mandelkerne und eine ungewöhnlich präsente, schiefrig-mineralische Tiefe. Am Gaumen straff, mit präziser Säure als Rückgrat, einer leicht öligen Mittelpartie und einem ungewöhnlich langen, mineralischen Nachhall, der die GG-Klasse erkennen lässt. Begleitet einen gebratenen Steinbutt mit Beurre Blanc, ein Bressehuhn mit Morchelsauce, oder einen reifen Comté. Hält bis 2040 und länger.
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