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Zind-Humbrecht Pinot Blanc 2024 BIO
Zind-Humbrecht ist die elsässer Demeter-Top-Adresse — und auch ihr Pinot Blanc verdient mehr Aufmerksamkeit, als ihm meistens zukommt. Im Elsass ist „Pinot Blanc" oft eine Cuvée aus echtem Pinot Blanc und Auxerrois (eine eng verwandte Sorte, die die Cremigkeit beisteuert) — und Olivier Humbrecht behandelt diese Cuvée mit der gleichen biodyn Konsequenz wie seine Grand Crus. Eine Eintrittskarte ins Zind-Humbrecht-Universum, die zeigt, dass auch der bescheidene Pinot Blanc Lagen-Charakter haben kann.
Cuvée aus Pinot Blanc und Auxerrois, biodynamisch nach Demeter zertifiziert. Die Reben stehen auf den verschiedenen kalk- und mergelhaltigen Böden der Domaine im Raum Turckheim und Hunawihr, durchschnittlich 20 bis 35 Jahre alt. Spontane Gärung, ausgebaut auf der Vollhefe in Stahl und teilweise in gebrauchtem Holz. Eine Vinifikation, die der Cuvée ihre charakteristische cremige Mittelpartie und Frische lässt, ohne in plumpe Holz-Dominanz zu kippen. Zind-Humbrecht-Konsequenz auch im Einstiegssegment.
Im Glas helles Strohgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase reifer Apfel, Birne, weißer Pfirsich, Akazienblüte, ein Hauch Mandelkerne, frische Hefenoten und feine kalkige Mineralität. Am Gaumen straff, mit präziser Säure, einer leicht cremigen Mittelpartie und einem würzig-langen Finish. Eine charaktervolle, zugängliche Eintrittskarte ins Zind-Humbrecht-Universum — und ein Plädoyer dafür, den Pinot Blanc/Auxerrois im Elsass wieder ernst zu nehmen. Begleitet eine Tarte Flambée Classique, eine Spargel-Quiche mit Bergkäse, oder einen mittelreifen Munster. Auch zur Brettljause mit Schwarzwälder Schinken eine sehr gute Idee.
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