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Franz Keller Eichberg Oberrotweil Spätburgunder GG 2023
Der Eichberg in Oberrotweil ist eine der prestigereichsten Lagen des Kaiserstuhls — eine südseitige Steilhang-Lage mit charakteristischem Vulkan-Verwitterungs-Boden, in der Franz Keller den Spätburgunder auf höchstem Niveau interpretiert. VDP Großes Gewächs. Eine Lagen-Cuvée mit mehr Tiefe und Reifepotenzial als die Einstiegs-Burgunder, aber zugänglicher als die ganz großen Crus wie Schlossberg Achkarren oder Steinriese — der elegante Mittelweg in der Franz-Keller-GG-Linie.
Reinsortiger Spätburgunder aus dem Eichberg in Oberrotweil. Die Reben stehen auf den charakteristischen Vulkan-Verwitterungs-Böden des Kaiserstuhls in steiler Süd-Hanglage, durchschnittlich 30 bis 45 Jahre alt. Vergoren wird spontan mit teilweisem Ganztrauben-Anteil, ausgebaut über 16 bis 18 Monate in französischen Eichenfässern (überwiegend gebraucht, etwa 25% neu). Eine Vinifikation, die der Lage ihre charakteristische Vulkan-Tiefe lässt, ohne in Holz-Dominanz zu kippen — Pinot Noir mit Burgund-Anspruch und Kaiserstuhl-Identität.
Im Glas tiefes Granatrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase die volle Eichberg-Aromatik — eingelegte Sauerkirsche, Brombeere, Veilchen, ein Hauch Tabak, Räucheraroma, Sandelholz und eine sehr präsente, vulkanisch-rauchige Mineralität. Am Gaumen vollmundig, mit präsenter, fein gewobener Tanninstruktur, lebendiger Säure und einem würzig-langen Nachhall, der die GG-Klasse erkennen lässt. Eine eigenständige Kaiserstuhl-Pinot-Stilistik. Begleitet ein gebratenes Rinderfilet mit Steinpilzen, ein Wildragout, oder einen reifen Brie de Meaux. Eine Stunde vorher karaffieren oder bis 2035 weglegen.
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