Das Weingut Franz Keller in Oberbergen am Kaiserstuhl zählt zu den bekanntesten Burgunder-Erzeugern Badens. Auf den vulkanisch geprägten Löss- und Kalkböden des Kaiserstuhls, der wärmsten Weinregion Deutschlands, entstehen hier vor allem Spätburgunder und Grauburgunder. Seit 2014 ist das Familienweingut Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP).
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Gegründet um die Jahrhundertwende (1895–1900), wird das Weingut heute von der dritten und vierten Generation geführt: Fritz Keller, der den Betrieb 1990 übernahm und später Präsident des Deutschen Fußball-Bundes war, sowie sein Sohn Friedrich Keller, der die Leitung 2016 übernahm. Namensgeber ist Franz Keller (1927–2007), der als Wegbereiter trocken ausgebauter Burgunder und des Barrique-Ausbaus in Deutschland gilt.
Der Schwerpunkt liegt auf den Burgundersorten Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder, dazu Chardonnay. Zu den VDP.Großen Lagen des Guts gehören der Achkarrer Schlossberg, der Oberrotweiler Kirchberg und Eichberg sowie die Oberbergener Bassgeige. Das Weingut setzt auf umweltgerechten, schonenden Weinbau mit organischer Düngung und mechanischer Bodenbearbeitung; der 2013 in den Rebhang gebaute Keller arbeitet schwerkraftschonend über mehrere Etagen.