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Franz Keller Oberbergener Bassgeige Spätburgunder VDP Erste Lage 2023
Die Oberbergener Bassgeige ist die prestigereichste Lage von Franz Keller — eine südseitige Steilhang-Lage mit reinem Vulkangestein, in der die Familie Keller seit Generationen ihre Top-Weine produziert. Der Bassgeige-Spätburgunder in der VDP-Erste-Lage-Klassifizierung ist die zugängliche Schwester des Großen Gewächses und der Steinriese-Cuvée — eine Cuvée mit deutlich mehr Tiefe und Charakter als die Standard-Linie, aber zugänglicher als die ganz großen Crus. Verlässliche Lagen-Klasse zu fairem Preis.
Reinsortiger Spätburgunder aus der Bassgeige in Oberbergen. Die Reben stehen auf reinem Vulkangestein der Steilhang-Lage, durchschnittlich 20 bis 35 Jahre alt. Vergoren wird spontan mit teilweisem Ganztrauben-Anteil, ausgebaut über 14 bis 16 Monate in französischen Eichenfässern (überwiegend gebraucht). Eine Vinifikation, die der Lage ihre charakteristische Vulkan-Mineralität lässt, ohne in Holz-Dominanz zu kippen — Pinot Noir mit Burgund-Anspruch und Kaiserstuhl-Identität.
Im Glas tiefes, dunkles Granatrot. In der Nase die volle Bassgeige-Aromatik — eingelegte Sauerkirsche, Brombeere, Veilchen, ein Hauch Tabak, Räucheraroma, Sandelholz und eine sehr präsente, vulkanisch-rauchige Mineralität. Am Gaumen vollmundig, mit präsenter, fein gewobener Tanninstruktur, lebendiger Säure und einem würzig-langen Nachhall, der die Lagen-Klasse erkennen lässt. Eine eigenständige Kaiserstuhl-Pinot-Stilistik mit ernsthaftem Anspruch. Begleitet ein gebratenes Rinderfilet mit Steinpilzen, ein Wildragout, oder einen reifen Brie de Meaux. Eine Stunde vorher karaffieren.
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