Die Domaine Bruno Clair hat ihren Sitz in Marsannay-la-Côte am nördlichen Rand der Côte de Nuits im Burgund. Bruno Clair gründete das Weingut 1979 und knüpfte damit an das Erbe der früheren Domaine Clair-Daü an, die sein Großvater Joseph Clair mit aufgebaut hatte. Auf rund 27 Hektar bewirtschaftet die Familie heute Lagen in mehreren Dörfern der Côte de Nuits und der Côte de Beaune – von einfachen Appellationen bis zu renommierten Grands Crus.
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Die Wurzeln der Domaine reichen zur Domaine Clair-Daü zurück, die nach dem Tod von Joseph Clair (1889–1971) in Familienstreitigkeiten aufgelöst wurde; 1985 kam es zur Teilung, und Bruno Clair übernahm 1986 einen Teil der angestammten Rebflächen. Sein bereits 1979 begonnenes eigenes Weingut baute er in den folgenden Jahren durch weitere Zukäufe aus. Marsannay, lange vor allem für Rosé bekannt, bildet dabei einen der Schwerpunkte des Guts.
Zum Besitz zählen die Grands Crus Chambertin-Clos de Bèze, Bonnes-Mares und Corton-Charlemagne sowie namhafte Premiers Crus wie Gevrey-Chambertin Clos Saint-Jacques und Savigny-lès-Beaune La Dominode. Angebaut werden vor allem Pinot Noir für die Rotweine und Chardonnay für die Weißweine, ergänzt um Aligoté; in Marsannay entsteht zudem Rosé.
Im Weinberg setzt die Familie nach eigenen Angaben chemische Mittel so sparsam wie möglich ein und düngt die Reben mit Kompost. Gelesen wird von Hand, mit sorgfältiger Selektion des Traubenguts. Das Weingut wird als Familienbetrieb geführt, in den auch die nächste Generation eingebunden ist.