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Francoise Chauvenet Crémant de Bourgogne Brut AOC
Crémant de Bourgogne ist die schäumende Seite des Burgund: nach traditioneller Methode erzeugt, wie es die Appellation vorschreibt, aber zu einem Preis, der mit den Stillweinen der Region nichts zu tun hat. Francoise Chauvenet in Nuits Saint-Georges stellt dafür vier Sorten nebeneinander — Chardonnay und Aligoté für den Zitrusnerv, Pinot Noir und Gamay für Substanz.
Die Reben wurzeln in Lehm über Kalk. Der Kalk hält die Säure aufrecht, der Lehm gibt Körper. Siebzehn Monate liegt der Wein anschließend im Stahl, lange genug, um die Kanten zu verlieren, ohne dass die Frucht an Klarheit einbüßt.
Im Glas ein sattes Goldgelb, darüber eine feine, ausdauernde Perlage. Die Nase führt von Limette und Zitronenkonfit zu Melone und Stachelbeere; am Gaumen treten reife Birne, ein Anflug weißer Pfirsich und der knackige Biss eines Granny Smith hinzu, gehalten von präziser Säure und einer überraschend cremigen Textur. Der Nachhall bleibt mittellang und mineralisch, mit einem letzten Zug Zitronenschale. Mit 12 % ein Brut, der bei 10 bis 12 Grad serviert werden will und vier Jahre Geduld verträgt.
Am Tisch steht er zuerst am Anfang des Abends, als Aperitif. Danach begleitet er alles Leichte, was der Sommer hergibt: kleine Vorspeisen, eine samtige Cremesuppe, Fisch aus der Pfanne.
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