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Weingut Stift Klosterneuburg - Österreich Klostersekt
Ein Sekt aus Grünem Veltliner und Welschriesling ist eine durch und durch österreichische Angelegenheit — die klassischen Champagnersorten sucht man hier vergeblich. 60 Prozent Veltliner geben Würze und Struktur, 40 Prozent Welschriesling die klare, zitrische Säure, die ein Schaumwein braucht, um wach zu bleiben. Gefüllt wird er in Klosterneuburg.
Zwölf Monate reift er im Edelstahl, neun davon auf der Hefe. Diese lange Hefezeit ist der Grund für die Fülle, die man später im Mund spürt: Sie polstert die Säure, macht die Perlen kleiner und feiner und gibt dem Sekt eine Cremigkeit, die man einem so unkomplizierten Schaumwein nicht unbedingt zutraut.
Im Glas funkelt er hellgelb. Das Bouquet bleibt frisch und fruchtig, ohne sich aufzudrängen, und im Mund setzt sich das fort: delikate Frucht, ein feines Mousseux, ein Nachhall, der eher zart als lang ausfällt. Mit 10 Gramm Restzucker steht er in der Stufe brut, dazu 12,5 % Alkohol. Servieren Sie ihn bei 6 bis 8 Grad — kälter nicht, sonst verschwindet die Frucht.
Als Aperitif ist er zu Hause, pur und gut gekühlt. Gemischt funktioniert er ebenso: ein Schuss Marillennektar oder Nektar vom Weingartenpfirsich, und aus dem Sekt wird ein fruchtiger Auftakt.
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