Franz Keller Achkarren Spätburgunder 2024 BIO
Achkarren ist eines der Dörfer am Südhang des Kaiserstuhls, um das sich die großen Spätburgunder-Lagen der Region gruppieren, allen voran der Schlossberg. Franz Keller aus dem Nachbarort Oberbergen bewirtschaftet dort Reben seit Generationen und füllt den Ortswein als eigene Stufe zwischen Gutswein und Lage. Man bekommt also ein Stück Schlossberg-Umfeld, ohne den Preis des Großen Gewächses.
Die Böden in Achkarren sind vom Vulkan geprägt: verwittertes Gestein, das die Wärme hält und den Reben Struktur gibt, wo der Löss weiter unten Fülle bringt. Biozertifiziert bewirtschaftet, im Holz ausgebaut. Der kühlere Jahrgang 2024 macht den Wein straffer, als man es vom Kaiserstuhl erwartet, und lässt ihn mit zwölfeinhalb Prozent Alkohol auskommen.
Im Glas mittleres Rubin, in der Nase Sauerkirsche, Brombeere, ein Hauch Rauch und feine Holzwürze, am Gaumen dicht, mit spürbarem, aber reifem Tannin und einem langen Abgang. Ein Spätburgunder, der auch mit Fleisch umgehen kann: Rehrücken, Entenbrust mit Rotkohl, oder ein gereifter Munster. Eine halbe Stunde vorher öffnen.
Abbildung beispielhaft — anderer Jahrgang/Wein desselben Erzeugers.