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Franz Keller Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2020
Der Schlossberg in Achkarren ist eine der prestigereichsten Lagen des Kaiserstuhls — eine südseitige Steilhang-Lage mit reinem Vulkangestein, in der Franz Keller den Spätburgunder auf höchstem Niveau interpretiert. VDP Großes Gewächs. Mit fünf Jahren auf der Flasche zeigt der 2020er Jahrgang nun seine ganze Reife-Patina — eine GG-Lage, die mit der Reife klar gewinnt. Der 2020er war ein warmer Jahrgang in Baden, was dem Spätburgunder zusätzliche Wucht und Konzentration gibt.
Reinsortiger Spätburgunder aus dem Schlossberg in Achkarren. Die Reben stehen auf reinem Vulkangestein in einer der steilsten Lagen Deutschlands, durchschnittlich 30 bis 50 Jahre alt. Vergoren wird spontan mit teilweisem Ganztrauben-Anteil, ausgebaut über 18 Monate in französischen Eichenfässern (überwiegend gebraucht, etwa 30% neu). Eine Vinifikation, die der Klasse einer GG-Lage gerecht wird — dichtes, konzentriertes Pinot-Noir-Profil mit klarer Vulkan-Stimme. Klassisch konzentriert.
Im Glas tiefes Granatrot mit Ziegelrot-Reflexen am Rand. In der Nase die volle reife Schlossberg-Aromatik — eingelegte Sauerkirsche, getrocknete Pflaume, Brombeere, Veilchen, Rosenblätter, Tabak, Leder, Räucheraroma, Sandelholz, Lakritz und eine ungewöhnlich präsente, vulkanisch-rauchige Mineralität. Am Gaumen vollmundig, mit präsenter, fein gewobener Tanninstruktur, lebendiger Säure und einem ungewöhnlich langen, mineralischen Nachhall. Eine GG-Cuvée auf erster Reife-Höhe. Begleitet ein gebratenes Filet vom Kaiserstuhl-Rind mit Steinpilzen, ein Wildschweinrücken, oder einen gereiften Comté. Eine Stunde vorher karaffieren oder bis 2038 weglegen.
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