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Franz Keller Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2021
Der Schlossberg in Achkarren ist eine der prestigereichsten Lagen des Kaiserstuhls — eine südseitige Steilhang-Lage mit reinem Vulkangestein, in der Franz Keller den Spätburgunder auf höchstem Niveau interpretiert. VDP Großes Gewächs. Mit vier Jahren auf der Flasche zeigt der 2021er Jahrgang nun seine erste echte Reife-Patina — eine GG-Lage, die mit der Reife klar gewinnt, weil sich Tannin und Frucht harmonisch zueinander finden.
Reinsortiger Spätburgunder aus dem Schlossberg in Achkarren. Die Reben stehen auf reinem Vulkangestein in einer der steilsten Lagen Deutschlands, durchschnittlich 30 bis 50 Jahre alt. Vergoren wird spontan mit teilweisem Ganztrauben-Anteil, ausgebaut über 18 Monate in französischen Eichenfässern (überwiegend gebraucht, etwa 30% neu). Eine Vinifikation, die der Klasse einer GG-Lage gerecht wird — dichtes, konzentriertes Pinot-Noir-Profil mit klarer Vulkan-Stimme. Klassisch konzentriert, in der Linie der besten Kaiserstuhl-Pinots.
Im Glas tiefes Granatrot mit ersten Ziegelrot-Reflexen am Rand. In der Nase die volle Schlossberg-Aromatik — eingelegte Sauerkirsche, Brombeere, Veilchen, Rosenblätter, ein Hauch Tabak, Räucheraroma, Sandelholz, Lakritz und eine ungewöhnlich präsente, vulkanisch-rauchige Mineralität. Am Gaumen vollmundig, mit präsenter, fein gewobener Tanninstruktur, lebendiger Säure und einem ungewöhnlich langen, mineralischen Nachhall, der die GG-Klasse erkennen lässt. Begleitet ein gebratenes Filet vom Kaiserstuhl-Rind mit Steinpilzen, ein Wildschweinrücken, oder einen gereiften Comté. Eine Stunde vorher karaffieren oder bis 2038 weglegen.
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