Fritsch Grüner Veltliner Ried Steinberg 1.ÖTW 2025 BIO
Der Wagram ist die Lössterrasse nördlich der Donau zwischen Krems und Wien, und Grüner Veltliner ist dort zu Hause wie nirgends sonst. Der Weinberghof Fritsch in Oberstockstall gehört zu den Betrieben, die den Wagram aus dem Schatten der Wachau geholt haben: biodynamisch bewirtschaftet, mit klassifizierten Lagen, die im Verband der Traditionsweingüter als Erste Lage geführt werden.
Der Steinberg ist eine dieser Rieden. Anders als der Name vermuten lässt, liegt hier Löss über Kies, kein reiner Fels, und genau das gibt dem Veltliner seine Mischung aus Würze und Körper. Eine Erste Lage für unter sechzehn Euro gibt es in der Wachau nicht, am Wagram schon. Zwölfeinhalb Prozent, trocken, biozertifiziert.
Im Glas hellgelb mit grünem Schimmer, in der Nase gelber Apfel, Birne, weißer Pfeffer und die kräutrige Note, die Veltliner vom Löss auszeichnet. Am Gaumen trocken, saftig, mit fester Säure und einem Abgang, der pfeffrig nachklingt. Dazu Wiener Schnitzel, Spargel mit Butter, oder ein Backhendl. Ein Veltliner, der Essen braucht und dann groß aufspielt.
Abbildung beispielhaft — anderer Jahrgang/Wein desselben Erzeugers.