9 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €21,90 bis €23,90
- Riesling Sekt Brut 2023 €21,90
- Riesling Sekt Brut 2022 €21,90
- Pinot Rosé Sekt Brut Nature 2023 €23,90
Die Mitte
4 Weine · €24,90 bis €30,90
Mehr über Andres&Mugler
Der eigentliche Bruch kam später
Am Anfang kauften die beiden die besten Grundweine der Region zu und versekteten sie. 1993 gründete Michael Andres in Ruppertsberg seinen eigenen Weinbaubetrieb — und damit endete der Zukauf. Seither entstehen die Grundweine in den eigenen Rebflächen der beiden Inhaber.
Bei kleinen deutschen Sektmanufakturen ist Grundweinzukauf der Normalfall. Hier ist er es nicht.
Drei Betriebe, die man auseinanderhalten muss
Das ist beim Nachschlagen die häufigste Verwechslung. Die Sektkellerei Andres & Mugler ist ein eigener Betrieb — sie hat selbst keine Rebfläche. Die Trauben kommen aus zwei rechtlich getrennten Weingütern: dem Weingut Michael Andres in Ruppertsberg und dem Weingut M. Schädler in Maikammer, das Steffen Mugler 2002 übernahm und auf biologischen Anbau umstellte.
Weingut Andres und Sektkellerei teilen sich sogar Adresse und Telefonnummer. Die oft zitierten sieben Hektar gehören dem Weingut, nicht der Sektkellerei.
Warum das die Menge erklärt
Beide Inhaber leben hauptberuflich von ihren Weingütern. Die Sektkellerei war nie die Existenzgrundlage — und muss deshalb nicht wachsen. Sie selbst formulieren es so: nicht nach außen wachsen, sondern nach innen.
Gestartet mit rund tausend Flaschen im Jahr, liegt der Ausstoß heute im niedrigen Zehntausenderbereich.
Cuvée statt Lage
Als in Deutschland Lagensekte und sortenreine Abfüllungen aufkamen, setzten die beiden bereits auf Cuvées — gegen den Trend. Vergoren wird ausschließlich in der Flasche, gerüttelt von Hand; ein Tankverfahren kommt nicht vor.
Gelesen wird in allen Lagen von Hand, und von der Erntemenge wird nur etwa zwei Drittel des möglichen Mostes abgepresst. Die Lese beginnt nach Angabe des Weinguts Andres seit über dreiunddreißig Jahren immer mit den Trauben für den Sekt, nicht mit denen für die Stillweine.
Fünfzig Mondphasen
Eine Cuvée misst ihr Hefelager nicht in Monaten, sondern in Mondzyklen: 50 Lunes, fünfzig mal 29,53 Tage. Das passt zur Arbeitsweise — viele Schritte im Weinberg richten sich nach den Mondphasen, gestärkt wird mit Präparaten und Tees, chemisch-synthetische Mittel kommen nicht zum Einsatz.
Das Sortiment kennt nur zwei Dosagestufen: brut und brut nature, also ohne jede Zuckerzugabe. Das Hefelager reicht von zwölf bis achtundvierzig Monaten.
Vom Schloss in den Neubau
Angefangen hat alles in Deidesheim, zunächst in der Schlossmanufaktur. 2005 zog die Kellerei in Michael Andres' neues Gebäude nach Ruppertsberg um — aus einem einfachen Grund: Planungssicherheit.
Die Trauben stammen aus Deidesheim, Ruppertsberg und Maikammer; die Böden sind Buntsandstein, teils über Ton, Lehm oder Kalkmergel.
Zertifizierung
Beide Betriebe sind über die Kontrollstelle in Göttingen ökologisch zertifiziert, die Sektkellerei für die Verarbeitung, das Weingut Andres für die Erzeugung. Eine Mitgliedschaft besteht im Verband Traditioneller Sektmacher; im Verband Deutscher Sektkellereien ist der Betrieb nicht geführt.
Angaben zu Gründung, Arbeitsweise und Sortiment nach der Website der Sektkellerei (andresundmugler.de) samt Pressetext und Sektliste, ergänzt um die Website des Weinguts Michael Andres, die Öko-Bescheinigungen beider Betriebe und einen Bericht von MRN-News. Zum Gründungsjahr nennt der Betrieb 1989, der erste Verkauf fällt auf 1990. Die öffentlich verlinkten Öko-Nachweise sind abgelaufen; ein aktueller Nachweis sollte vor dem Bewerben als Biosekt beim Betrieb angefordert werden.









