11 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €25,90 bis €54,85
Die Mitte
5 Weine · €75,90 bis €124,95
Die Spitze
2 Weine · €257,90 bis €612,90
Mehr über AS Sirugue-Noëllat
Ein Anfang mit fremdem Rückhalt
Der Start war klein und formal ein Handelsbetrieb — Arnaud beschreibt ihn selbst als kleines Négoce, aber mit der Haltung eines Weinguts: Lesetermin und Lese bestimmten sie von Anfang an selbst. 2018 kamen zwei Weine dazu, die den Radius weiteten: ein Gevrey-Chambertin En Champs und, aus der Côte de Beaune, Arnauds erster Weißwein — ein Meursault Les Grands Charrons.
Das Jahr, in dem ein Name verschwand
2022 war der letzte Jahrgang, der als Domaine Sirugue etikettiert wurde. Ab 2023 heißt der Betrieb Famille AS Sirugue-Noëllat — und der Jahrgang 2023 ist zugleich der erste, den Arnaud allein vinifiziert hat; zuvor arbeitete er neben seinem Vater Jean-Louis. 2024 übernahm er die volle Verantwortung für Weinberge und Keller.
Damit sind zwei Dinge gleichzeitig wahr: Der Betrieb ist ein junges Etikett von 2016 — und er trägt ein Erbe von fünf Generationen. Ältere Flaschen im Markt tragen noch den alten Namen.
Von Aligoté bis Grand Cru
Die Spannweite ist für einen Betrieb dieser Größe ungewöhnlich. Sie reicht vom Bourgogne Aligoté und dem Passetoutgrains bis zum Grand Cru Grands Échézeaux, dazu das Premier Cru Les Petits Monts in Vosne-Romanée mit einem Anteil von gut einem Hektar. In den Dorflagen stehen unter anderem Les Barreaux, Vieilles Vignes, Harmonie und Les Quatre Terroirs, dazu Chambolle-Musigny Les Mombies und Ladoix. Und eben der Meursault, also ein Fuß in der anderen Côte.
Eine Parzelle mit prominentem Nachbarn
Les Barreaux ist eine Dorflage, grenzt aber unmittelbar an Cros Parantoux — jenes Premier Cru, das Henri Jayer berühmt machte. Über Jean-François Jayer, einen Onkel Henri Jayers, der in die Familie Sirugue einheiratete, gibt es zu diesem Namen sogar eine familiäre Verbindung. Die Reben in Les Barreaux werden auf fünfzig bis sechzig Jahre geschätzt.
Im Keller
In warmen Jahrgängen wird zunehmend mit ganzen Trauben vergoren, ausgebaut wird zwölf bis fünfzehn Monate im Fass. Gearbeitet wurde lange in einem kleinen Keller unter dem Haus von Arnauds Großvater; 2023 wurde ein neues Kellergebäude unterhalb der Domaine Anne Gros fertig. Der 2023er entstand noch im alten.
Nicht zu verwechseln
Der Name Noëllat kommt in Vosne-Romanée mehrfach vor, und die Häuser haben betrieblich nichts miteinander zu tun: Domaine Michel Noëllat ist Sophies Elternhaus und besteht weiter; davon unabhängig sind Hudelot-Noëllat in Chambolle-Musigny und Georges Noëllat in Vosne-Romanée. Das „AS“ im Namen steht schlicht für Arnaud und Sophie.
Angaben nach dem Register des BIVB sowie nach Burgundy-Report, Winehog und Importeursangaben. Eine eigene Website betreibt der Betrieb derzeit nicht; alle Angaben stammen daher aus zweiter Hand. Zur Rebfläche nennt das BIVB-Register elf Hektar, andere Quellen knapp zwölf. Zum Boden von Les Barreaux widersprechen sich die Beschreibungen. Eine Bio-Zertifizierung ist im Register der Agence Bio nicht eingetragen.
















