7 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €19,90 bis €36,90
- Bakkanali K Monte Amiata IGT 2024 €19,90
- Bakkanali Rosa IGT 2023 €36,90
- Bakkanali Rosso IGT 2022 €36,90
Mehr über Bakkanali
Gekauft, nicht geerbt
Der Betrieb wurde als Ganzes von älteren Vorbesitzern erworben. Die Gesellschaft wurde im März 2022 gegründet, im Herbst desselben Jahres fand die erste Lese statt.
Wer beteiligt ist
Das ist für einen Betrieb dieser Größe ungewöhnlich offen gelegt und ungewöhnlich verteilt: Die Mehrheit liegt bei einer ausländischen Beteiligungsgesellschaft, ein Zehntel hält seit Ende 2022 ein italienischer Unternehmer aus einer bekannten Kaffeefamilie, und die beiden Gründer halten je knapp fünfzehn Prozent.
Zwei Höhen, zwei Aufgaben
Poggioferro auf sechshundert Metern ist ein Westhang und trägt die roten Sorten. Pescina auf achthundert Metern ist eine Hochfläche und ist für weiße Sorten vorgesehen — für toskanischen Weinbau eine bemerkenswerte Höhe.
Tischio
So heißt das Gestein auf der oberen Lage: ein schuppiges Sedimentgestein mit hohem Schluffanteil, rund fünfundsechzig Millionen Jahre alt, mit auffällig hohen Eisen- und Mangangehalten. Der Betrieb leitet daraus einen Einfluss vulkanischen Materials ab — vorsichtig, als Vermutung.
Unten in Poggioferro liegen graubraune Tonsteine und Kalke; der Aktivkalkgehalt liegt zwischen acht und fünfzehn Prozent.
Zement statt Barrique
Vergoren und ausgebaut wird überwiegend im Zement, teils im Edelstahl. Nur eine einzige Parzelle geht in den offenen Holzbottich. Spontangärung mit betriebseigenen Hefen, lange Standzeiten, je nach Jahrgang Ganztrauben und Stiele.
Der Leitsatz auf der Kellerseite lautet sinngemäß: Die eigentliche Kunst liege im Weglassen, nicht im Hinzufügen.
Ein Gebiet, das nicht auf dem Etikett steht
Seggiano gehört zum Anbaugebiet zweier eigener Herkunftsbezeichnungen. Der Betrieb füllt trotzdem ausnahmslos als Landwein der Toskana ab.
Die Datenblätter führen die Weine sogar ohne Jahrgangsangabe.
Auch Öl
Aus der lokalen Olivensorte, die dem Ort ihren Namen verdankt — beziehungsweise umgekehrt.
Nicht zu verwechseln
Poggioferro heißt auch eine Ortschaft in einer ganz anderen Gegend der Provinz, im Morellino-Gebiet. Dieser Betrieb liegt am Monte Amiata.
Ebenso wenig gehört er zu den beiden Montalcino-Gütern des Minderheitsgesellschafters — auch nicht zu dem, in dem Nasello vorher arbeitete.
Angaben zu Lagen, Böden, Arbeitsweise und Weinen nach der Website des Betriebs und ihren Datenblättern, ergänzt um Fachpresse und das Profil eines Erzeugerverbands. Die Rebfläche ist widersprüchlich: Die eigene Website nennt an einer Stelle viereinhalb, an anderer achteinhalb Hektar — möglicherweise bestockte gegen Gesamtfläche, belegt ist das nicht. Ebenso schwanken die Flaschenzahlen zwischen einundzwanzig- und vierzigtausend, weshalb hier keine steht. Die Datenblätter führen den Betrieb als biozertifiziert und in biodynamischer Umstellung, nennen aber keinen Zertifizierer; ein Registerabgleich war nicht möglich.










