Bencze Birtók

Balaton · Ungarn · 6 Weine

2011 fuhr ein Budapester Mathematiker und Programmierer zum ersten Mal an den Szent György-hegy und kaufte dort eine Parzelle von drei Zehntel Hektar. Der erste eigene Jahrgang, 2012, ergab rund vierzehnhundert Flaschen.

Es gab keinen Vorgängerbetrieb und keine Erbfolge. István Bencze hat hier angefangen, nicht übernommen.

Mehr über das Weingut

6 Produkte

Weinflasche Bencze Birtók Riesling BIO, Weißwein vom Balaton
Weinflasche Bencze Birtók Autochthon Red BIO, Rotwein vom Balaton
Weinflasche Bencze Birtók Autochthon White BIO, Weißwein vom Balaton
Abbildung beispielhaft – anderer Wein desselben Weinguts
Ausverkauft
Weinflasche Bencze Birtók Pinot Gris, Weißwein vom Balaton
Ausverkauft
Weinflasche Bencze Birtók Chenin Blanc, Weißwein vom Balaton
Ausverkauft

Das Sortiment

Der Einstieg

4 Weine · €24,90 bis €25,90

Die Mitte

1 Wein · €26,90

Die Spitze

1 Wein · €32,90

Mehr über Bencze Birtók

Ein Berg, der kein Badacsony ist

Der Szent György-hegy — der Sankt-Georgs-Berg — ist ein eigener Basaltberg des Balaton-Oberlands, in der Gemeinde Hegymagas. Er gehört zum Weinbaugebiet Badacsony, ist aber nicht der Badacsony-Berg selbst. Das wird regelmäßig verwechselt.

Lagen, die nach ihrer Größe heißen

Das ist die schönste Eigenart dieses Betriebs. Die drei Bereiche heißen Másfél, Hétésfél und Kilencésfél — auf Deutsch: anderthalb, siebeneinhalb, neuneinhalb. Es sind schlicht ihre Hektarzahlen.

Familienjargon, keine amtlichen Lagennamen. Die stehen im Kataster und heißen anders.

Basalt, und darunter Sandstein

In den oberen Teilen liegt der Boden stark mit Basaltsteinen durchsetzt, teils mit so großen Blöcken, dass eine Bearbeitung mit Maschinen gerade noch möglich ist. Weiter unten wechseln Ton, Löss, Sand und Braunerde; in anderthalb Metern Tiefe steht Sandstein an.

Alte ungarische Sorten

Im Altbestand von 1999 stehen Piros bakator und Kék bakator. In den Neuanlagen ab 2014 kamen Kéknyelű, Hárslevelű, drei Furmint-Varianten und Riesling dazu, außerdem Chenin Blanc und Rózsakő — eine Kreuzung, die 1975 in Badacsony entstand.

Ein Stück gut vierzigjähriger Riesling wird ausdrücklich erhalten und nachverdichtet statt gerodet. Von dort sollen langfristig die besten Weine kommen.

Im Keller

Alle Weine vergären spontan mit den Hefen des Standorts. Ausgebaut wird in Amphoren und Holzfässern verschiedener Größe. Die eigene Seite nennt als Zusätze ausschließlich minimale Mengen Schwefel und Bentonit.

Vier alte Presshäuser

Sie stehen mitten in der kleinsten Lage und sind zu Gästehäusern umgebaut. Verkostungen gibt es nur nach telefonischer Voranmeldung und ab vier Personen.

Nicht zu verwechseln

Der Betrieb tritt unter mehreren Namen auf — Bencze Birtok, Bencze Családi Birtok, Bencze Pince — und heißt im Register wieder anders. Es ist derselbe Betrieb; birtok heißt Gut, pince Keller.

Und: Szent György-hegy, Badacsony, Csobánc und Somló sind vier verschiedene Basaltberge. Somló ist sogar ein eigenes Anbaugebiet, rund vierzig Kilometer nördlich, und hat mit diesem Betrieb nichts zu tun.

Angaben zu Gründung, Lagen, Böden, Sorten und Kellerarbeit nach der Website des Guts, ergänzt um das ungarische Firmenregister und einen Betriebsbesuch der Fachpresse. Zur Rebfläche kursieren Werte von achtzehn bis rund dreißig Hektar, zur Jahresmenge vierzig- und fünfundfünfzigtausend Flaschen — die eigene Seite nennt weder das eine noch das andere, weshalb hier keine Zahl steht. Zur Zertifizierung: Die eigene Website erwähnt weder Bio noch Demeter mit einem einzigen Wort; Händlerangaben widersprechen sich zwischen 2015 und 2020, und die Zertifikatssuche der genannten Kontrollstelle lieferte auch im Kontrolltest kein verwertbares Ergebnis. Bis ein Zertifikat vorliegt, ist hier keines ausgelobt. Zum Schwefel widersprechen sich eigene Website und Fachpresse. Ein Wein trägt den Namen einer anderen Gemeinde — ob dort eigene Fläche liegt, ist nicht belegt.