Carl-Friedrich L. Walther

Saale-Unstrut · Deutschland · 6 Weine

2017 übernahm Carl-Friedrich Walther seine erste Parzelle: 2.938 Quadratmeter Silvaner im Kaatschener Dachsberg. Im selben Jahr zog sein Keller in den Schlosskeller des Rittergutes Klosterhäseler.

Vorher gab es diesen Betrieb nicht. Es ist keine Übernahme, sondern eine Gründung aus dem Stand.

Mehr über das Weingut

6 Produkte

Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Weißburgunder BIO, Weißwein aus Saale-Unstrut
Weißwein
Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Silvaner L BIO, Weißwein aus Saale-Unstrut
Weißwein
Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Spätburgunder Rosé kleines Holz, Roséwein aus Saale-Unstrut
Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Silvaner flor kleines Holz BIO, Weißwein aus Saale-Unstrut
Weißwein
Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Silvaner BIO, Weißwein aus Saale-Unstrut
Weißwein
Weinflasche Carl-Friedrich L. Walther Riesling BIO, Weißwein aus Saale-Unstrut
Weißwein

Das Sortiment

Der Einstieg

6 Weine · €21,90 bis €23,90

Mehr über Carl-Friedrich L. Walther

Ein Betrieb in drei Orten

Der Weinberg liegt in Thüringen an der Saale, der Keller in Sachsen-Anhalt, der Firmensitz wieder in Thüringen. Das klingt nach drei Betrieben, ist aber einer — das Anbaugebiet Saale-Unstrut reicht über mehrere Bundesländer.

Eine einzige Lage

Der Kaatschener Dachsberg. Die gesamte Rebfläche liegt dort, auf Verwitterungsmuschelkalk mit anteiligem Lösslehm.

Gestartet ist er mit knapp dreitausend Quadratmetern, inzwischen sind es nach eigener Angabe über siebentausend. Das ist kleiner als der kleinste Weinberg der meisten Nachbarn.

Wie klein das wirklich ist

Die im eigenen Shop ausgewiesenen Abfüllungen liegen zwischen zweihundertdreizehn und siebenhundertneunundsiebzig Flaschen. Nicht pro Tag oder pro Woche — pro Wein.

Bio, und zwar mit Nummer

Das laufende EU-Öko-Zertifikat ist auf Registerebene nachprüfbar, mit Kontrollstelle, Nummer und Laufzeit. Zertifiziert ist der Betrieb nach eigener Angabe seit 2020; ökologisch gearbeitet wird nach seiner Darstellung seit der Gründung.

Bemerkenswert: Das Zertifikat führt Wein und Trauben zugleich als ökologisch und als in Umstellung. Es kommen also Flächen dazu.

Was er weglässt

Keine chemisch-synthetischen Fungizide, keine synthetischen Dünger, keine Herbizide. Wildkräuter, Blumen und angrenzende Hecken bleiben stehen. Gelesen wird selektiv von Hand, und nach eigener Angabe kommt kein Schönungsmittel zum Einsatz.

Das setzt sich außerhalb der Flasche fort: leichte Flaschen, plastikfreier Versand mit Papierklebeband, Korken aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern, Etiketten mit wasserlöslicher Farbe.

Vier Sorten

Silvaner in mehreren Ausbauten, Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder — Letzterer als Blanc de Noir und als Rosé. Dazu ein Riesling aus traditioneller Flaschengärung.

Meistens im Weinberg

Einen Ab-Hof-Verkauf mit festen Öffnungszeiten gibt es nicht. Auf der Kontaktseite steht statt Zeiten der Hinweis, man stehe meistens im Weinberg; Besuche nach Absprache.

Nicht zu verwechseln

Auf das h achten: Es gibt mehrere Weingüter namens Walter ohne h — an der Mosel, in der Pfalz, in Wien.

Und der Kaatschener Dachsberg wird auch von anderen Betrieben bewirtschaftet. Ein Etikett mit dieser Lagenbezeichnung ist also kein Beleg für diesen Erzeuger.

Angaben zu Gründung, Lage, Böden, Sorten und Arbeitsweise nach der Website des Guts einschließlich einer in der Navigation ausgeblendeten, aber öffentlich abrufbaren Chronikseite; die Bio-Zertifizierung nach dem EU-Zertifikatsregister, dem Verzeichnis der Öko-Unternehmen und der amtlichen Kontrollstellenliste. Zur Rebfläche weichen Händlerangaben von der eigenen Angabe ab und reichen bis knapp einen Hektar; hier steht die eigene. Zum Jahr der Zertifizierung nennt die eigene Startseite sinngemäß die Gründung, die Seite über den Betrieb dagegen ausdrücklich 2020 — dieser Angabe folgt der Text. Eine Verbandsmitgliedschaft ist in keinem Verzeichnis auffindbar. Die Selbstaussage, das erste ökologisch zertifizierte Weingut mit Weinbau in Thüringen an der Saale zu sein, ließ sich durch Dritte nicht bestätigen und ist deshalb hier nicht wiedergegeben.