Les Bruyères

Rhone (Nord) · Frankreich · 7 Weine

Seit den Zeiten seines Großvaters waren die Trauben an die Genossenschaft gegangen. 2003 hörte das auf: Von diesem Jahrgang an vinifizierte und vermarktete David Reynaud die eigene Ernte selbst.

Im selben Jahr meldete er den Betrieb zur Bio-Kontrolle an.

Mehr über das Weingut

7 Produkte

Weinflasche Les Bruyères Crozes Hermitage blanc, Aux Bêtises AOP BIO, Weißwein von der nördlichen Rhône
Weinflasche Les Bruyères Crozes Hermitage rouge, Georges AOP BIO, Rotwein von der nördlichen Rhône
Weinflasche Les Bruyères „350m“ Saint Joseph rouge AOP BIO, Rotwein von der nördlichen Rhône
Weinflasche Les Bruyères Crozes Hermitage rouge, Beaumont AOP BIO, Rotwein von der nördlichen Rhône
Weinflasche Les Bruyères Crozes Hermitage rouge, Les Croix, Vieilles Vignes BIO, Rotwein von der nördlichen Rhône
Les Bruyères Crozes Hermitage rouge, Les Croix, Vieilles Vignes 2022 BIO Rücketikett
Weinflasche Les Bruyères Viognier „Granit“ IGP BIO, Weißwein von der nördlichen Rhône
Ausverkauft
Weinflasche Les Bruyères Crozes Hermitage rouge, Georges AOP BIO, Rotwein von der nördlichen Rhône
Ausverkauft

Das Sortiment

Der Einstieg

3 Weine · €20,90 bis €29,90

Die Mitte

2 Weine · €30,90 bis €34,90

Die Spitze

2 Weine · €36,95 bis €44,90

Mehr über Les Bruyères

Der Hof heißt so, nicht die Marke

„Les Bruyères“ ist der Flurname der Hofstelle in Beaumont-Monteux. Schon der Großvater war im Register unter dieser Anschrift eingetragen. Die Familie sitzt dort seit dem 18. Jahrhundert.

Drei Generationen, zweimal über Frauen

Ende des 19. Jahrhunderts übernahm Adélaïde Marron mit ihrem Mann. Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete Josette Serret Georges Reynaud, der den Rebbau auf sieben Hektar ausbaute — und alles an die Genossenschaft lieferte.

1988 übernahm Marceline Reynaud die Betriebsführung, um den Hof zu halten, bis ihr Sohn sein Studium beendet hatte. Unter ihr wuchs er auf zwölf Hektar. 2000 stieg David Reynaud ein, kaufte Parzellen dazu und stellte auf ökologischen Anbau um.

Auf den Kieseln, nicht am Hang

Die Appellation Crozes-Hermitage hat zwei sehr verschiedene Gesichter: Hänge im Norden, Kiesterrassen in der Ebene. Dieser Betrieb steht auf den Terrassen — kalkhaltiger Lehm, entwässert durch die ortstypischen Rollkiesel, die man hier chassis nennt.

Zwei Parzellen liegen außerhalb davon: eine an einem Südhang auf zweihundertfünfzig Metern, eine auf einem Granitplateau auf dreihundertfünfzig Metern am anderen Rhôneufer.

Der Keller arbeitet mit Schwerkraft

Er liegt unter der Erde; Füllen und Abziehen laufen ohne Pumpen. Rotwein reift in Behältern aus rohem Beton, Weißwein in Ei-Behältern aus Beton und Terrakotta. Vollständige Entrappung, Maischestandzeit von vier bis gut vier Wochen, vertikale Presse bei niedrigem Druck.

Der Ertrag liegt bei fünfunddreißig Hektolitern je Hektar — bei der Cornas-Parzelle bei sechzehn.

Zwei Pferde

In den alten Reben einer Lage wird mit Zugpferden angehäufelt. Sie heißen Aramis und Philippe.

Sorten, die hier nicht üblich sind

Syrah macht rund siebenundachtzig Prozent aus. Daneben stehen aber auch Persan und Mondeuse blanche — zwei alte Sorten, die in dieser Appellation nicht der Regelfall sind.

Sieben Todsünden

Eine ganze Cuvée-Reihe ist danach benannt: Hochmut wird ein Merlot, Völlerei ein Viognier, Zorn ein Syrah, Neid eine Marsanne, Wollust ein Rosé.

Zugekaufte Trauben von einem Jugendfreund

Ein Teil der Fläche gehört dem Betrieb nicht. Die Trauben davon kommen aber nicht vom anonymen Markt, sondern von einem Jugendfreund des Winzers.

Eine Kapelle aus Kieseln

Auf dem Betrieb steht eine Miniaturkapelle, gemauert aus den ortstypischen Rollkieseln — nach eigener Darstellung an einer geobiologisch bestimmten Stelle errichtet.

Nicht zu verwechseln

„Les Bruyères“ ist ein häufiger Flurname; in der Provence gibt es einen gleichnamigen Weinbaubetrieb. Und unmittelbar gegenüber, im Ardèche, arbeiten gleich mehrere Winzer mit dem Familiennamen Bruyère — ohne jede Verbindung hierher.

Angaben zu Geschichte, Lagen, Böden, Arbeitsweise und Weinen nach der Website des Guts, ergänzt um das französische Unternehmensregister, das Register der Agence Bio und das Mitgliederverzeichnis von Biodyvin. Wichtiger Hinweis: Die Website des Guts war Anfang September 2026 nicht mehr erreichbar; die Angaben stammen deshalb aus archivierten Fassungen und sollten vor einer Aktualisierung gegengeprüft werden. Zur Rebfläche stehen siebenundzwanzig und achtundzwanzig Hektar nebeneinander, zum Beitritt zu Biodyvin die Jahre 2005 und 2006. Eine Gesamtproduktion ist nicht belegt.