Maisulan

Rioja · Spanien · 7 Weine

2001 löste sich Luis Ruiz de Viñaspre von dem Familienweingut, in dem er aufgewachsen war und das Handwerk gelernt hatte. Das Datum ist nicht nur erzählt: Am 8. Februar 2001 wurde die eigene Gesellschaft ins Handelsregister von Álava eingetragen.

Der Betrieb liegt in Elvillar, baskisch Bilar, am östlichen Rand der Rioja Alavesa.

Mehr über das Weingut

7 Produkte

Weinflasche Maisulan Txabola Mazuela, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Maisulan 6 BIO, Rotwein aus der Rioja
Preis: €16,90
Maisulan 6 2022 BIO
Weinflasche Maisulan Sobremoro BIO, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Maisulan Los Magines BIO, Rotwein aus der Rioja
Weinflasche Maisulan 12 BIO, Rotwein aus der Rioja
Preis: €17,90
Maisulan 12 2020 BIO
Weinflasche Maisulan Txabola Viura BIO, Weißwein aus der Rioja
Weinflasche Maisulan Txabola Graciano BIO, Rotwein aus der Rioja
Maisulan Txabola Graciano 2022 BIO Rücketikett

Das Sortiment

Der Einstieg

3 Weine · €16,90 bis €27,90

Die Mitte

3 Weine · €29,90 bis €40,90

Die Spitze

1 Wein · €44,90

Mehr über Maisulan

Kein Crianza, kein Reserva

Das ist der auffälligste Bruch mit der Rioja-Logik. Auf keinem einzigen aktuellen Datenblatt steht eine Alterskategorie. Wo sonst die Fasshierarchie das Etikett bestimmt, steht hier der Name der Parzelle.

Zwei Weine tragen schlicht die Zahlen 6 und 12 — das sind die Monate im Fass, keine amtliche Stufe.

Vier Gemeindegebiete

Die Weinberge liegen verstreut über Elvillar, Viñaspre, Moreda und Yécora — abseits der bekannten Namen der Gegend. Die Parzellen heißen Majadonda, Sobremoro, Valdemarra, La Planilla, Los Lagos, Karrakripan, Las Tablas del Pisón und weitere; sie liegen zwischen vierhundertfünfzig und sechshundert Metern.

Die älteste steht seit 1980, im Schnitt sind die Reben um die fünfundvierzig Jahre alt.

Böden, die kaum Krume haben

Lehmig-kalkig, mehrfach als extrem arm beschrieben. In den Kopflagen reicht die Krume nur bis zum anstehenden Muttergestein, das an einer Stelle sogar an die Oberfläche tritt. Nach unten hin wird es schluffiger.

Ein japanischer Bezugspunkt

Der Betrieb beruft sich ausdrücklich auf die Anbauprinzipien des japanischen Landwirts Masanobu Fukuoka — in der Rioja eine seltene Referenz. Sie steht sowohl auf der Website als auch auf mehreren Datenblättern.

Gearbeitet wird ohne chemische Mittel, mit Pflanzenauszügen und, wie es der Betrieb nennt, biodynamischen Praktiken. Ein Siegel dafür gibt es nicht; es ist eine Arbeitsweise, keine Zertifizierung.

Oliven zwischen den Reben

Teils sehr alte Bäume, die auf der Website als Teil der Landschaft benannt werden, nicht als Nebenkultur.

Zement, Holztina, ganze Rappen

Vergoren wird mit der betriebseigenen Hefe — im Zementtank, im Edelstahl oder in der Holztina, mit zwei sanften Überschwallungen am Tag. Ein Wein wird mit ganzen Rappen vergoren. Erzogen wird überwiegend im Buschschnitt.

Kein Schild am Weg

Nach einem Besuchsbericht trägt das Weingut kein Hinweisschild und war zum Zeitpunkt des Besuchs nicht einmal in den Kartendiensten eingetragen.

Das Radkreuz

Das Firmensignet ist ein Lauburu, das baskische Radkreuz — passend zum baskischen Namen und zur Lage in Álava.

Nicht zu verwechseln

Das ist hier heikel. Im selben Verzeichnis stehen zwei weitere Betriebe, die den Familiennamen des Gründers tragen, ohne mit ihm zu tun zu haben. „Viñaspre“ ist zugleich Ortsname, Familienname und Firmenname eines dritten Betriebs. Und „Los Lagos“ ist hier nur ein Parzellenname, anderswo ein eigenes Weingut.

Außerdem ordnen einzelne Händlerseiten den Betrieb fälschlich Argentinien zu.

Angaben zu Parzellen, Böden, Sorten und Arbeitsweise nach der Website des Guts und ihren neun Weindatenblättern, ergänzt um das Handelsregister von Álava und die Verzeichnisse des Herkunftsrats. Der Betrieb ist dort für die Kategorie Vino de Zona gelistet; einen amtlich anerkannten Einzellagenstatus hat er nach Prüfung aller drei amtlichen Listen nicht — die Parzellenweine sind betriebseigene Bezeichnungen. Die Rebfläche von zwanzig Hektar stammt aus zwei Quellen, nicht vom Betrieb selbst; eine Produktionsmenge ist nirgends belegt. Der Bio-Kontrollcode steht auf allen Datenblättern, das zugehörige Register war während der Recherche nicht erreichbar.