6 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
3 Weine · €18,90 bis €23,90
- rosafaden 2023 €18,90
- Riesling trocken 2023 €20,90
- Lemberger trocken 2020 €23,90
Die Mitte
3 Weine · €26,90 bis €32,90
- Flora 2023 €26,90
- Lemberger Herzstück 2022 €32,90
- Lemberger Herzstück 2023 €32,90
Mehr über Roterfaden
Terrassen aus Trockenmauern
Roßwag liegt in einer amphitheaterartigen Terrassenlandschaft an der Enz. Die Steillagen sind durch trocken gemauerte Terrassen erschlossen — Mauern ohne Mörtel, die von Hand instand gehalten werden müssen.
Der Untergrund ist Muschelkalk.
Drei Sorten
Lemberger, Pinot Noir und Riesling. Der Lemberger ist die Leitsorte Württembergs und hier der Schwerpunkt.
Das Sortiment gliedert sich in zwei Linien, die der Betrieb selbst „Die Basics“ und „Die Endschleifen“ nennt.
Biodynamisch, und zwar zertifiziert
Das ist bei diesem Betrieb keine Selbstbeschreibung: Er steht im Betriebsverzeichnis von Demeter, und die Öko-Kontrollnummer steht im Impressum. Die eigene Seite formuliert es knapp — alles biologisch-dynamisch, minimaler Eingriff im Keller, Arbeiten nach anthroposophischem Vorbild.
Und, ebenso knapp: mit eigenen Händen gepflanzt, gepflückt, gestampft und abgefüllt.
Olympias Herbarium
Neben dem Wein gibt es eine zweite Linie, die mit Wein nichts zu tun hat: eine Sammlung unauffälliger Pflanzen und ihrer Anwendungen, mit eigenem Katalog. Als Beispiel nennt der Betrieb ein Destillat aus Gänseblümchenblättern und -blüten.
Dreisprachig
Die Website läuft auf Deutsch, Englisch — und Griechisch.
Zwei Personen
Mehr sind es nicht. Es gibt keinen Onlineshop; Verkostungen und Weinbergsbesuche finden nur nach Vereinbarung statt.
Nicht zu verwechseln
Das ist hier ungewöhnlich konkret: Die Adresse roterfaden.de gehört nicht dem Weingut, sondern einem Hersteller von Notizbuchhüllen im Saarland. Wer sie ansteuert, landet bei einer völlig anderen Firma.
Und der Ort ist Vaihingen an der Enz im Landkreis Ludwigsburg, nicht der Stuttgarter Stadtbezirk gleichen Namens.
Angaben zu Arbeitsweise, Lagen, Böden und Sortiment nach der Website des Guts und ihrem Impressum, ergänzt um das Betriebsverzeichnis von Demeter und die Regionalpresse, aus der das Gründungsjahr stammt — die eigene Seite nennt keines. Bewusst weggelassen: eine Rebfläche, weil die Angaben im Handel von knapp zwei bis vier Hektar reichen und der Betrieb selbst keine nennt; ebenso die Flaschenzahl und das Jahr der Demeter-Zertifizierung, für die es nur Händlerquellen gibt — die Mitgliedschaft selbst ist dagegen im Register belegt. Auch die Herkunft des Namens bleibt offen: Sie wird nirgends erklärt, und jede Deutung wäre geraten. Im Handel finden sich zudem Gemeinschaftsabfüllungen mit der Genossenschaft des Orts, die der Betrieb selbst nirgends erwähnt.






