Trossos del Priorat

Priorat · Spanien · 8 Weine

Ein Essen in einem Restaurant in Falset endete damit, dass die Familie Vives die Weinberge der Wirtsleute kaufte. Aus einem Tischgespräch wurde 2004 der Einstieg in den Weinbau.

Auf genau diesen Parzellen in Gratallops steht der Betrieb bis heute.

Mehr über das Weingut

8 Produkte

Weinflasche Trossos del Priorat Lo Món, Rotwein aus dem Priorat
Weinflasche Trossos del Priorat Lo Món, Rotwein aus dem Priorat
Weinflasche Trossos del Priorat Llum d'Alba, Weißwein aus dem Priorat
Weinflasche Trossos del Priorat Pam de Nas, Rotwein aus dem Priorat
Weinflasche Trossos del Priorat L'Estaca BIO, Rotwein aus dem Priorat
Weinflasche Trossos del Priorat Lo Món, Rotwein aus dem Priorat
Trossos del Priorat 90 minuts 2023
Weinflasche Trossos del Priorat 90 minuts, Rotwein aus dem Priorat
Trossos del Priorat 90 minuts 2022 Rücketikett
Ausverkauft

Das Sortiment

Der Einstieg

3 Weine · €20,90 bis €21,90

Die Mitte

2 Weine · €22,90 bis €29,90

Die Spitze

1 Wein · €44,90

Mehr über Trossos del Priorat

Der Name sind die Flurstücke

Keine Erfindung, sondern ein Wort der Gegend: Trossos heißen im Priorat die einzelnen Parzellen. Der Betrieb führt seine acht Stücke einzeln mit Namen — l'Ermita, Vinyals Dalt, Vinyals Baix, Camps d'en Piqué, Guinarderes, Coll de Falset, Cementiri und Roquer d'en Daniel.

Eine Reihe, die Böden vergleicht

Das ist die interessanteste Idee des Hauses. Die Reihe Expressió ist keine Qualitätsstaffel, sondern ein Versuchsaufbau: dieselbe Rebsorte einmal auf Llicorella-Schiefer, einmal auf Ton. Erklärtes Ziel ist, hörbar zu machen, wie sich eine Sorte auf verschiedenen Böden ausdrückt.

Das setzt voraus, dass der Betrieb beide Bodentypen bewirtschaftet — in einer Region, in der üblicherweise nur der Schiefer beworben wird.

Ein Keller im Hang

Der größte Teil liegt in der Erde. Der Architekt plante das nicht der Optik wegen, sondern um den Höhenunterschied zu nutzen: Der Wein bewegt sich über das Gefälle, statt gepumpt zu werden. Dazu kommt die thermische Dämmung der eingegrabenen Gär- und Ausbauhallen.

Sieben Zimmer

Weingut und Gästehaus sind derselbe Betrieb an derselben Adresse — sechs Doppelzimmer und eine Familiensuite, jedes mit eigenem Bad und eigener Terrasse. Die Zimmer waren von Anfang an Teil des Bauprogramms, nicht später angebaut.

Nicht nur die Leitsorten

Neben Garnatxa und Carinyena stehen ganze Parzellen mit Cabernet Sauvignon und Syrah, überwiegend am Drahtrahmen erzogen. Dazu Garnatxa blanca, Macabeo und Viognier für die Weißweine.

Die eigene Lücke wird benannt

Das rechnen wir dem Haus hoch an. Schon 2009 stand auf der eigenen Seite, dass die Weinberge zwar ökologisch bewirtschaftet und eingeschrieben seien, der Wein aber noch nicht als ökologisch gelte — weil in den ersten Jahrgängen Trauben von nicht ökologisch bewirtschafteten alten Reben zugekauft wurden.

Diese Doppelstruktur steht bis heute im Zertifikat: Der Betrieb führt ökologische und nicht ökologische Erzeugung parallel, und als zertifiziertes Weinerzeugnis ist ausdrücklich nur Rotwein eingetragen. Neben den Reben sind auch Olivenbäume und Waldflächen zertifiziert.

Nicht zu verwechseln

Und zwar dringend. In Gratallops, unter derselben Postleitzahl, arbeitet ein zweiter Erzeuger, der ebenfalls das Wort Trossos in seinen Weinnamen führt — es ist ein Gattungsbegriff der Region, keine Marken- oder Familienbeziehung.

Als Faustregel: Lo Món, Llum d'Alba, Pam de Nas, L'Estaca, Abracadabra, Lo Petit de la casa, 90 minuts und Expressió gehören hierher. Weine, die Trossos Sants, Trossos Vells, Tros Blanc, Tros Negre oder Tros de Clos heißen, gehören zum anderen Betrieb.

Angaben zu Parzellen, Bau, Arbeitsweise und Weinen nach der Website des Guts, überwiegend aus archivierten älteren Fassungen — die heutige Seite nennt keine Parzellen-, Flächen- oder Bodendaten mehr, und mehrere ihrer Unterseiten enthalten nur unausgefüllte Vorlagentexte. Ergänzt um das Register der Herkunftsbezeichnung und das Zertifikat des katalanischen Bio-Kontrollrats. Zum Gründungsjahr nennt die heutige Website 2003, die ältere Fassung und das Register 2004. Zur Rebfläche stehen einundzwanzig, zweiundzwanzig und zwölf Hektar nebeneinander; die Parzellenflächen summieren sich auf einen vierten Wert. Eine Produktionsmenge ist nicht belegt.