Valdemonjas

Ribera del Duero · Spanien · 8 Weine

2012 lösten sich Alejandro Moyano und Charo Agüera aus den Projekten, in denen sie bis dahin nur Partner gewesen waren, und gründeten eine eigene Gesellschaft. Der Weinberg stand da schon vierzehn Jahre.

Seine Ernte war bis dahin in fremde Weine geflossen. Ab 2012 kam sie in eigene Flaschen.

Mehr über das Weingut

8 Produkte

Weinflasche Valdemonjas Abrí Las Alas - I Opened My Wings BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas El Primer Beso - The First Kiss BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Abrí Las Alas - I Opened My Wings BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Abrí Las Alas - I Opened My Wings BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Los Tres Dones - The Three Gifts BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Los Tres Dones - The Three Gifts BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Entre Palabras - Between Words BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Weinflasche Valdemonjas Entre Palabras - Between Words BIO, Rotwein aus der Ribera del Duero
Ausverkauft

Das Sortiment

Der Einstieg

3 Weine · €17,90 bis €28,90

Die Spitze

2 Weine · €120,90 bis €147,90

Mehr über Valdemonjas

Wer den Weinberg gepflanzt hat

Alejandro Moyano ist Agraringenieur und leitete ab 1992 den Aufbau eines der großen Güter der Gegend — über zweihundert Hektar Neupflanzung, die Restaurierung eines Prämonstratenserklosters, der Bau der Kellerei. Danach pflanzte er seinen eigenen Weinberg: gut sieben Hektar in Quintanilla de Arriba, direkt neben den Reben von Vega Sicilia.

Balkon, Parkett, Loge

Der Weinberg ist innerhalb dieser sieben Hektar in benannte Teilstücke gegliedert — und alle Namen kommen aus dem Theater: Balcón, Platea, Palco, Anfiteatro, Gallinero. Eine Anspielung auf die Laufbahn von Charo Agüera, die Violinistin war und in zwei Orchestern spielte, bevor sie an Konservatorien unterrichtete.

Jedes Teilstück wird getrennt behandelt und getrennt vergoren.

Eine Kellerei ohne Anschluss

Sie hängt weder am Strom- noch am Wassernetz. Der Strom kommt aus einer in die Dachhaut integrierten Photovoltaikanlage, das Brauchwasser aus Regenwasserzisternen unter dem Gebäude. Der Fasskeller liegt unterirdisch, gewölbt, gemauert mit arabischem Ziegel und porösem Kalkmörtel — ohne Klimatechnik.

In einer Gegend, in der die Nachbarn Großanlagen betreiben, ist das die Ausnahme. Der Bau gewann 2016 bei einem internationalen Architekturpreis gleichzeitig den Jury- und den Publikumspreis.

Kein Crianza, kein Reserva

Die klassischen Alterskategorien der Region führt der Betrieb nicht — weder auf der Website noch auf den Datenblättern noch im Markenverzeichnis. Stattdessen wird die Ausbaudauer schlicht in Monaten genannt.

Beton statt Stahltank

Vergoren wird in kleinen eiförmigen Betonbehältern von achtzehn, neununddreißig und einundsechzig Hektolitern statt in den regionsüblichen Großtanks. Ein Teil des Ausbaus findet ebenfalls im Beton statt.

Drei Herkünfte, zwei Provinzen

Neben dem Spalierweinberg gehören ein knapp hundertjähriger Buschrebenberg in La Horra und drei kleine Parzellen in Quintana del Pidio dazu, die aus einer Flurbereinigung gerettet wurden. Sie liegen zwischen siebenhundert und achthundertfünfzig Metern.

Gearbeitet wird ausschließlich mit Tempranillo, hier Tinto Fino genannt.

Früh gelesen

In Hitzejahren teils nachts und schon in der ersten Septemberwoche, dazu eine frühe Grünlese zur Ertragsreduktion. Ein Wein wird ganz ohne zugesetzte Sulfite erzeugt.

Nicht zu verwechseln

Der Name geht auf einen Flurnamen zurück, mit dem das Grundstück auf älteren Karten bezeichnet wurde. Im Regal ist er leicht mit zwei namensähnlichen Betrieben derselben Region zu verwechseln, mit denen keinerlei Verbindung besteht.

Angaben zu Weinbergen, Böden, Bau, Arbeitsweise und Mengen nach der Website des Guts einschließlich ihrer Weindatenblätter sowie dem Verzeichnis des zuständigen Herkunftsrats. Zum Pflanzjahr des Hauptweinbergs nennt dieselbe Website an zwei Stellen 1997 und 1998. Zur ökologischen Zertifizierung liegt kein einsehbarer Registereintrag vor: Der Betrieb zeigt das EU-Bio-Logo mit Kontrollstellencode, das zuständige Verzeichnis in Castilla y León wird jedoch nur auf Anfrage herausgegeben. Vor einer Auslobung im Shop sollte eine Zertifikatskopie vorliegen. Ein Handelsregisterauszug war nicht abrufbar.