8 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €16,90 bis €20,90
Die Mitte
2 Weine · €21,90 bis €25,90
Die Spitze
2 Weine · €54,90
Mehr über Vins El Cep
Vier Güter, ein fünfter Ort
Die vier Familien heißen Carreras, Esteve, Masana und Parera, ihre Güter Can Prats, Can Simon, Can Castany und Can Miquel de les Planes — zwei in Sant Llorenç d'Hortons, zwei in Gelida. Die ältesten Urkunden reichen bis 1393 zurück.
Der gemeinsame Keller steht auf keinem dieser vier Güter, sondern auf einer fünften Finca: Can Llopart de les Alzines in Espiells bei Sant Sadurní d'Anoia. Sie trägt keinen der vier Familiennamen.
Heute führt die zweite Generation weiter — und zwar in weiblicher Linie: Maite Esteve leitet den Keller, Pilar Carreras bewirtschaftet Can Prats, Mercè und Montse Masana führen Can Castany.
Elaborador Integral
Ein Begriff, der in der Cava-Welt mehr aussagt, als er klingt. Er bedeutet: Der Betrieb presst und vinifiziert hundert Prozent der verwendeten Trauben im eigenen Keller. In einer Region, in der viele Häuser Grundwein zukaufen, weist das Register der DO Cava dieses Merkmal eigens aus.
Gepresst wird sanft, mit höchstens fünfzig Prozent Mostausbeute. Jede Sorte vergärt getrennt nach Herkunftsweinberg in kleinen Tanks; das Tirage fällt in die kalten ersten Monate des Jahres.
Der erste biodynamische Cava
2001 begann die Umstellung auf ökologischen Anbau, 2003 der Einstieg in die biodynamische Bewirtschaftung — zunächst auf fünf Hektar mit Macabeu, Xarel·lo und Parellada. 2006 kam Claror auf den Markt, nach eigener Angabe der erste biodynamisch erzeugte Cava der Welt.
Das Register der DO Cava führt den Betrieb entsprechend mit den Merkmalen ökologische und biodynamische Erzeugung.
Zwei Weine aus einer Einzellage
2017 schuf die DO Cava mit dem Cava de Paraje Calificado eine Spitzenkategorie für abgegrenzte Einzellagen. Can Prats gehörte zu den zwölf erstmals anerkannten — klassifiziert wurden dabei 2,6 Hektar älterer Anlagen.
Im März 2026 kam ein zweiter Wein aus derselben Lage dazu. Insgesamt gibt es in dieser Kategorie nur fünfzehn Weine.
Geblieben, wo andere gingen
Rund um Sant Sadurní d'Anoia haben mehrere Familienbetriebe die DO Cava verlassen und die eigene Bezeichnung Corpinnat gegründet. Vins El Cep ist geblieben — der Betrieb steht im Register der DO Cava und nicht auf der Mitgliederliste von Corpinnat.
Für die Stillweine gilt eine zweite Herkunft: DO Penedès.
Was neben dem Cava steht
Die Stillweine sind das Experimentierfeld. Ein Xarel·lo von siebzigjährigen Reben, im Barrique vergoren. Ein Xarel·lo Vermell im Betonei. Maischevergorene Weine, ein Malvasia de Sitges. Dazu zwei Schaumweine nach der Méthode ancestrale — die sind ausdrücklich keine Cavas.
Gegen Flächenverbrauch
Der Betrieb engagiert sich im Verband Espiells Terra de Vi gegen eine geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage, für die zweiundzwanzig Hektar Rebfläche gerodet würden. Zuvor richtete sich derselbe Verband gegen ein Autobahnringprojekt.
Nicht zu verwechseln
Marqués de Gelida war jahrzehntelang die bekannteste Marke des Hauses und ist im Handel massenhaft im Umlauf; im heutigen Sortiment kommt sie nicht mehr vor — die entsprechende Cuvée heißt jetzt Clos Gelida Quatre Heretats. Gelida ist außerdem eine Gemeinde, nicht nur eine Marke.
Und Propietat d'Espiells ist eine Marke eines anderen Hauses aus demselben Ortsteil.
Angaben zu Geschichte, Gütern, Arbeitsweise und Sortiment nach der Website des Betriebs (vinselcep.com), unabhängig bestätigt durch das Register des Consejo Regulador del Cava, das den Betrieb mit den Merkmalen ökologische und biodynamische Erzeugung sowie Elaborador Integral führt, sowie durch die Corpinnat-Mitgliederliste als Gegenprobe. Zur Rebfläche und zur Jahresproduktion macht der Betrieb selbst keine Angabe. Zum Jahr der Öko-Umstellung nennt die eigene Website an zwei Stellen 2000 und 2001.








