8 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
3 Weine · €15,90 bis €24,90
Die Mitte
2 Weine · €25,90 bis €57,65
Mehr über Château Falfas
Warum ausgerechnet hier
Die Antwort liegt in der Familie. Véronique Cochran ist eine geborene Bouchet — die Tochter von François Bouchet, der ab den sechziger Jahren das elterliche Gut bei Saumur biodynamisch bewirtschaftete und die Methode im französischen Weinbau bekannt machte. Sein Standardwerk von 2003 nennt die Website des Guts bis heute.
Die Biodynamie kam hier also nicht über einen externen Berater ins Haus, sondern über den Vater.
Mitglied der ersten Stunde
Der Verband Biodyvin wurde 1995 gegründet. Im Mitgliederverzeichnis steht Château Falfas mit genau dieser Jahreszahl. Im selben Jahr datiert auch die Erstverpflichtung im französischen Bio-Register.
Zwanzig Hektar an der Gironde
Die Parzellen liegen an den Südhängen über dem rechten Ufer der Gironde, in Bayon-sur-Gironde in der Appellation Côtes de Bourg. Die Nähe zum Fluss mildert das Klima.
Der Boden ist Ton-Kalk über einem Untergrund aus Asteriengestein — jenem Kalkstein aus versteinerten Seesternen, den das Gut als einen der besten für die Rebe bezeichnet. Gepflanzt sind Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Malbec; letzterer spielt in den Côtes de Bourg eine größere Rolle als im übrigen Bordeaux.
Drei Weine, nach Rebalter getrennt
Das ist die Ordnung des Hauses. Les Demoiselles de Falfas kommt aus den jüngsten Reben, rund zehn Jahre alt, und reift sechs bis acht Monate im Tank. Der Château Falfas aus Reben von durchschnittlich fünfunddreißig Jahren, zwölf Monate im Fass. Und Le Chevalier aus den ältesten Parzellen, rund fünfundsiebzig Jahre, zwanzig bis vierundzwanzig Monate in neuen Fässern.
Gelesen wird von Hand, vergoren mit den Hefen des eigenen Weinbergs.
Ein Schloss von 1612
Das Gebäude steht seit Januar 2008 als Monument historique unter Denkmalschutz; der Keller stammt aus derselben Zeit wie das Haus. Den Namen gab Ende des 17. Jahrhunderts Gaillard de Falfas, Präsident am Parlement de Guyenne, der das Anwesen restaurieren ließ. Ein Reiseführer von 1827 führt es bereits als einen der ersten Crus der Gegend.
Nicht zu verwechseln
In der historischen Literatur taucht das Gut als „Château de Falfax“ auf. Und in derselben Gemeinde Bayon-sur-Gironde liegen weitere biozertifizierte Betriebe — Aussagen über sie gelten nicht für Falfas.
Angaben zu Geschichte, Lagen, Böden und Arbeitsweise nach der Website des Guts (chateaufalfas.com), ergänzt um das Syndicat Viticole des Côtes de Bourg, das Mitgliederverzeichnis von Biodyvin, das Register der Agence Bio und die Denkmaldatenbank Mérimée. Zum Jahr der Umstellung nennt das Gut selbst Ende 1988, das Syndicat 1989. Eine Anmerkung zur Gegenwart: Das französische Unternehmensregister weist seit Mai 2025 eine neue Betriebsgesellschaft unter anderer Leitung aus, während die Darstellung des Guts weiterhin die Familie Cochran nennt; eine öffentliche Mitteilung dazu gibt es nicht.









