10 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €15,90 bis €17,95
- Petite Nymphe AOC 2025 €15,90
- Let it Flow VdF 2024 €16,90
- Lou Bragalou IGP 2023 €17,95
Die Mitte
3 Weine · €18,90 bis €21,90
Die Spitze
3 Weine · €23,90 bis €37,90
- Pierre qui Rolle VdF 2023 €23,90
- MeiBusch 2021 €35,90
- L'Odyssée de Flo IGP 2021 €37,90
Mehr über Flo Busch
Wo das liegt
Nicht im Roussillon, wie die alte Sammelbezeichnung Languedoc-Roussillon vermuten lässt, sondern im Hérault: AOC Terrasses du Larzac, am Fuß des Larzac-Plateaus. Die Reben stehen in Montpeyroux und Saint-André de Sangonis, Keller und Verkauf sitzen in Jonquières.
Die Lage ist kühler, als man es dem Süden zutraut — das Larzac ist nah, das Meer weit, und die Nächte kühlen entsprechend ab.
Ein Winzer von der Mosel
Florian Busch wuchs in einer Winzerfamilie an der Mosel auf, beim Weingut Clemens Busch in Pünderich. Angefangen hatte er ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik, bevor er nach Geisenheim zu Weinbau und Önologie wechselte; danach folgten Stationen im Ausland, unter anderem in Frankreich und Neuseeland.
Paola Ponsich ist Kräuterkundlerin. Sie kam aus Verkauf und Export biologischer Gesundheitsprodukte und schloss 2017 ihre landwirtschaftliche Umschulung ab.
Wichtig zur Einordnung: Das Weingut Clemens Busch an der Mosel ist ein eigenständiger deutscher Betrieb. Die Domaine im Hérault hat mit ihm eine Familiengeschichte gemeinsam, sonst nichts — eigene Flächen, eigene Weine, eigene Zertifikate.
Junger Betrieb, alte Reben
Das ist die Eigenart dieses Guts: 2018 gegründet, aber mit Rebstöcken, die weit älter sind. Der Rolle wurde 1949 gepflanzt, der alte Carignan 1958, der Carignan in der Lage Les Hermes 1978. Insgesamt stehen sechs Sorten auf rund acht Hektar — Rolle und Grenache blanc bei den Weißen, Syrah, Grenache noir, Carignan und Mourvèdre bei den Roten.
Die Böden wechseln parzellenweise: Kalkschutt beim Rolle, kalkiges Feingeröll und Rollkiesel beim Grenache, blaue und gelbe Mergel beim Carignan des Hermes, ton-mergeliger Kalk beim Mourvèdre. Der Mourvèdre steht in Südlage unterhalb der Burgruine von Montpeyroux.
Wein ist nur die Hälfte
Von neun Hektar sind acht mit Reben bestockt, einer mit Oliven — Lucques, geerntet Anfang Oktober. Dazu wachsen Aroma- und Heilpflanzen zwischen den Rebzeilen, und zwischen den Reben stehen Obstgehölze: Bocksdorn, Jujube, Aprikose.
Daraus entstand eine zweite, eigenständige Linie namens Fleurs de Garrigue: ätherische Öle, Hydrolate, Tees, Sirupe, Essige, Aromasalze. In den Terrasses du Larzac, wo sonst fast ausschließlich Wein gemacht wird, ist das eine Ausnahme.
Zweifach zertifiziert
Bio durch Ecocert France, eingeschrieben seit dem Gründungsjahr. Demeter seit 2023 — der Betrieb steht im Mitgliederverzeichnis von Demeter France. Im Weinberg kommen Kompost, biodynamische Präparate, Pflanzentees aus Schachtelhalm und Brennnessel sowie Lorbeer-Hydrolat zum Einsatz.
Gelesen wird zu hundert Prozent von Hand, auf allen Parzellen. Im Keller wird spontan vergoren, weder geschönt noch filtriert; geschwefelt wird minimal und nur, wenn es nötig ist.
Nicht zu verwechseln
Die Domaine d'Aupilhac liegt im selben Ort Montpeyroux und ist ein fremder Betrieb. Und Jonquières im Hérault ist nicht Jonquières im Vaucluse.
Angaben zu Gründung, Parzellen, Böden, Sorten und Arbeitsweise nach der Website des Betriebs (flobusch.com), belegt über das Register der Agence Bio, das Zertifikatsregister von Ecocert, das Mitgliederverzeichnis von Demeter France und das französische Unternehmensregister. Die auf der Betriebsseite einzeln aufgeführten Parzellen summieren sich auf etwas weniger als die dort genannten acht Hektar.











