11 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
4 Weine · €19,90 bis €22,90
- bis-lacco vino bianco 2025 €19,90
- Vindabeive rosso 2024 €19,90
- bis-lacco vino bianco 2024 €19,90
Die Mitte
4 Weine · €24,90 bis €34,90
- Roero bianco DOCG 2024 €24,90
- Roero bianco DOCG 2025 €25,90
- Roero rosso DOCG 2022 €34,90
Die Spitze
2 Weine · €58,90
Mehr über Valfaccenda
Ein Name aus dem Kataster
Valle Faccenda ist kein Kunstname, sondern ein Flurname. Unter ihm taucht die Familie 1749 erstmals schriftlich im Tal auf; die Katasterkarten führen ihn seit jeher. 1928 baute Großvater Leone die Cascina, 1985 sanierten Lucas Eltern sie zum ersten Mal, zwischen 2016 und 2020 wurde sie erneut hergerichtet — nun als Wohnhaus, Kellerei, Verkostungsraum und kleiner Gästebetrieb in einem.
Zwei Sorten, sonst nichts
Arneis und Nebbiolo, die beiden autochthonen Sorten des Roero. Keine internationalen Reben, keine Anleihen aus den Langhe. Das Gut formuliert diese Selbstbeschränkung ungewöhnlich zugespitzt: Mit diesen Trauben habe man einen Exklusivvertrag geschlossen — ein Terroir lasse sich nur über die am tiefsten verwurzelten Sorten vinifizieren.
Sand, kein Kalkmergel
Das Roero liegt nördlich des Tanaro und unterscheidet sich geologisch deutlich von den Langhe im Süden. Hier stehen die sabbie astiane — astianische Sande, die einst die Meeresböden des padanischen Golfs bildeten, vermischt mit älteren Tonschichten und guten Schluffanteilen.
Vier amtliche Lagen
Seit der Ernte 2017 kennt die DOCG Roero die Menzioni Geografiche Aggiuntive, also amtlich abgegrenzte Einzellagen. Valfaccenda bewirtschaftet Parzellen in vieren davon: Loreto und Mompellini in Canale, San Grato in Santo Stefano Roero und Valmaggiore in Vezza d'Alba. Innerhalb von Valmaggiore liegt die Einzelparzelle Sola, deren Kern auf eine Pflanzung von 1947 zurückgeht — die Hangneigung dort lässt nur Handarbeit zu.
Riserva nur, wenn das Jahr es hergibt
Das erklärt eine Verwirrung, die im Handel regelmäßig auftaucht. Loreto und Valmaggiore tragen die Bezeichnung Riserva nicht in jedem Jahrgang. Das Gut formuliert es so: In Jahrgängen von besonderem Rang schmücke sich der Wein mit der Bezeichnung Riserva. Deshalb stehen dieselben Weine mal mit, mal ohne diesen Zusatz im Regal — das ist kein Fehler.
Nichts wegnehmen, nichts hinzufügen
Das Gut nennt seine Arbeitsweise enologia conservativa: Vinifikationen, die der natürlichen Umwandlung der Trauben nichts nehmen und nichts hinzufügen. Beim weißen Valfaccenda werden zwei Teile vereint — einer aus reiner Saftgärung, einer aus Ganztraubengärung; die Anteile wechseln je nach Jahrgang. Abgefüllt wird bei abnehmendem Mond: der Weiße am Ende des Frühjahrs, der Rote im Herbst nach der Lese.
SoloRoero
Gemeinsam mit Cascina Fornace und Alberto Oggero hat das Gut ein Kollektiv gegründet. Drei eigenständige Betriebe, die sich darauf verpflichtet haben, ausschließlich Arneis und Nebbiolo zu vinifizieren.
Zwei Firmen, eine Marke
Praktisch beim Suchen: Abgefüllt und rechtlich geführt wird unter „Azienda Agricola Valroggero di Roggero Carolina“. Daneben existiert „Az. Agr. Valfaccenda di Faccenda Luca“, unter der der Betrieb im amtlichen Verzeichnis der Ökolandbau-Betriebe der Region Piemont steht. Händler listen mal unter dem einen, mal unter dem anderen Namen. Ein Zertifizierer lässt sich aus dem Verzeichnis nicht sauber ablesen, und die eigene Website erhebt keinen Bio-Anspruch — deshalb steht hier auch keiner.
Angaben zu Gründung, Lagen, Böden, Weinen und Arbeitsweise nach der Website des Betriebs und seinen Merkblättern, geprüft an den amtlichen Lagenkarten und der Erzeugerliste des Consorzio Tutela Roero. Zur Rebfläche macht weder der Betrieb noch das Consorzio eine Angabe; die im Handel kursierenden Werte widersprechen sich und sind hier deshalb weggelassen.














