Grand

9 Weine

2015 übernahmen Emmanuel Grand und Nathalie Morin einen Teil des Familienbetriebs — und verkleinerten ihn. Aus fünfundzwanzig Hektar, die Vater und Onkel in den siebziger Jahren aufgebaut hatten, wurden rund zehn.

Das ist der eigentliche Bruch: nicht Wachstum, sondern Rückbau. Drei Jahre später begann die Umstellung auf ökologischen Anbau, 2021 folgte die Zertifizierung.

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9 Produkte

Weinflasche Grand Château-Chalon „En Beaumont“ Vin de Voile, Weißwein
Weinflasche Grand Arbois, Savagnin „En Guille Bouton“ BIO, Weißwein aus dem Jura
Weinflasche Grand Côtes du Jura, Chardonnay „La Grande Chaude“ BIO, Weißwein aus dem Jura
Weinflasche Grand Côtes du Jura, Vin de Paille, Weißwein aus dem Jura
Weinflasche Grand Château-Chalon „En Baumont“ Vin de Voile, Weißwein
Weinflasche Grand Château-Chalon „En Beaumont“ Vin de Voile, Weißwein aus dem Jura
Ausverkauft Weißwein
Weinflasche Grand Côtes du Jura, Cuvée Tradition, Vin de Voile, Weißwein aus dem Jura
Ausverkauft
Weinflasche Grand Côtes du Jura, Savagnin, Vin de Voile, Weißwein aus dem Jura
Ausverkauft
Weinflasche Grand Côtes du Jura, Chardonnay AOP, Weißwein aus dem Jura
Grand Côtes du Jura, Chardonnay AOP 2024 Rücketikett
Ausverkauft

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Wer hier was macht

Die Arbeitsteilung ist umgekehrt zu dem, was man in der Gegend erwartet: Nathalie Morin führt den Weinberg, Emmanuel Grand den Keller. Er hatte zuvor im Elsass, in Bordeaux, in der Champagne und in Chile gearbeitet; sie stammt aus einer Winzerfamilie in Arbois.

Im Weinberg arbeiten im Winter vier, im Sommer sechs Personen. Michel Badet ist seit November 1998 dabei.

Beide Jura-Stile, sauber getrennt

Der Jura kennt zwei gegensätzliche Ausbauweisen, und dieses Gut führt beide — und benennt sie auf der eigenen Weinseite ausdrücklich getrennt.

Sous voile heißt: Das Fass wird nicht aufgefüllt, unter der entstehenden Hefeschicht reift der Wein oxidativ. Die Cuvée Tradition liegt drei Jahre so, der Savagnin vier, der Vin Jaune bis zu sieben. Dazu kommt der Château-Chalon.

Ouillé heißt: regelmäßig aufgefüllt, ohne Flor. So entstehen die Chardonnays und ein ausdrücklich als ouillé geführter Savagnin aus Arbois.

Zehn Hektar in vier Gemeinden

Über drei Viertel der Fläche liegen in Passenans. Die Parzellen sind einzeln benannt und mit Fläche, Boden, Ausrichtung und Rebalter dokumentiert — für einen Betrieb dieser Größe ungewöhnlich genau.

Mont Royal und Chassepoux tragen Trousseau à la Dame auf roten und schillernden Mergeln, En Prêle fünfzig Ar Pinot Noir auf Kalk, Grandes Chaudes achtzig Ar Chardonnay. In Saint-Lothain steht Savagnin auf grauen Mergeln, in Arbois ein Hektar für Savagnin und Vin Jaune.

Und in Menétru-le-Vignoble liegen siebzig Ar mit über fünfundvierzig Jahre alten Savagnin-Reben — das ist die Château-Chalon-Fläche. Diese Appellation umfasst nur vier Gemeinden.

Nicht nur Wein

Neben den Stillweinen und dem Crémant stehen ein Vin de Paille, ein Macvin aus Chardonnay-Most, der zwei bis drei Jahre in rund fünfzig Jahre alten Cognac-Fässern reift, und ein zehn Jahre fassgereifter Weinbrand.

Grand Frères ist kein anderer Betrieb

Das ist die wichtigste Klarstellung. Unter dem Namen Grand Frères firmierte dasselbe Haus früher — gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer, gleiche Website. Altbestände und Händlerlisten führen die Weine deshalb teils weiter unter dem alten Namen.

Anders liegt es bei zwei eigenständigen Betrieben, die aus derselben Familie hervorgegangen sind: La Maison de Rose, 2000 durch den Austritt von Dominique Grand entstanden, und Désiré Grand — beide in Saint-Lothain, beide eigene Weingüter.

Was hier nicht steht

Zertifiziert ist ausschließlich der ökologische Anbau, kontrolliert durch Ecocert. Eine biodynamische Zertifizierung gibt es nicht, auch wenn die Branchenvertretung des Jura biodynamische Praktiken erwähnt — das ist eine Arbeitsweise, kein Siegel.

Angaben zu Geschichte, Parzellen, Böden und Weinen nach der Website des Guts (domaine-grand.com), belegt über das französische Unternehmensregister, das Register der Agence Bio und das Comité Interprofessionnel des Vins du Jura. Zur Rebfläche nennen die Quellen zehn und neuneinhalb Hektar, zum Eintritt von Emmanuel Grand 1997 und 2000. Eine Produktionsmenge ist nirgends belegt.