17 Produkte
Das Sortiment
Der Einstieg
7 Weine · €33,90 bis €56,90
Die Mitte
4 Weine · €57,90 bis €76,90
Die Spitze
4 Weine · €77,90 bis €107,90
Mehr über Jeaunaux-Robin
Der Schmied und sein Hektar
Georges Jeaunaux war Dorfschmied in Talus-Saint-Prix. Ab 1950 bewirtschaftete er mit seiner Frau Paulette einen Hektar Familienreben und lieferte die Ernte an die örtliche Genossenschaft — so wie fast alle im Dorf. 1970 übernahm Sohn Michel und traf die Entscheidung, die alles änderte: selbst zu keltern. Ein Jahr später heiratete er Marie-Claude Robin, deren Name die Marke bis heute mitträgt, und stellte eine traditionelle Coquart-Presse für 2.000 Kilogramm auf.
Ein Keller unter dem Familiengarten
1976 entstand die eigene Marke Champagne Jeaunaux-Robin. Die ersten Cuvées reiften in Fudern und Emailletanks unter dem Garten der Familie. Zehn Jahre später baute man Gewölbekeller aus Kreideblöcken, gebrochen in einem Steinbruch in der Nähe.
Die dritte Generation
1999 kehrten Cyril und Clémence Jeaunaux auf das Gut zurück. Eine ihrer ersten Maßnahmen: die Rebzeilen wieder begrünen — etwas, das seit der Einführung der Pflanzenschutzmittel niemand mehr getan hatte. 2002 begann der Fassausbau mit 36 alten burgundischen und champenoise Barriquen, im selben Jahr wurden fünf Parzellen in Montier-en-l'Isle in der Côte des Bar gepflanzt.
Was statt Chemie im Weinberg steht
Unter den Reihen arbeiten Messer, Sterne und Interceps-Scheiben. Alle Rebflächen sind begrünt, der Boden wird nur leicht bearbeitet. Insektizide gibt es nicht, stattdessen die Pheromon-Verwirrmethode. Neben Meunier, Pinot Noir und Chardonnay steht mit Petit Meslier eine Sorte im Weinberg, die in der Champagne fast verschwunden ist.
Wie es weitergeht
2022 vergrößerte sich das Gut durch Zukäufe, eine Parzelle wurde über eine Beteiligungsfinanzierung erworben. Seit 2023 bewirtschaftet es anderthalb Hektar in der Vallée de l'Ardre, teilweise durch Crowdfunding zusammengekommen.
Jahreszahlen und Angaben zum Betrieb nach Angaben des Guts (champagne-jr.fr). Eine Gesamtangabe zur Rebfläche macht das Haus selbst nicht.




















